18.Juni:Tag des Cholesterins

Der bundesweite „Tag des Cholesterins“ am 18. Juni macht auf die Risiken und möglichen Folgeerkrankungen von zu hohem Cholesterin aufmerksam. Die Signal Iduna IKK erläutert mögliche Risiken und gibt Tipps zum Vorbeugen.

In Deutschland sterben jedes Jahr 300.000 Menschen an einem Herzinfarkt. Durch mehr Aufklärung, den regelmäßigen Besuch beim Hausarzt zur Kontrolle der Blutwerte und eine gesündere Lebensweise könnte diese Zahl gesenkt werden.

„Ein zu hoher Cholesterinspiegel kann gefährlich werden“, weiß Sylvia Strothotte, Pressesprecherin der Signal Iduna IKK. „Nur wer seine Blutwerte kennt, kann sein persönliches Gesundheitsrisiko für Herz-Kreislauferkrankungen reduzieren“, so Sylvia Strothotte weiter.

Cholesterin – gut oder schlecht für meinen Körper?
Unser Körper stellt Cholesterin selbst in der Leber her. Darüber hinaus nehmen wir Cholesterin mit der Nahrung auf, vor allem durch tierische Fette. Für unseren Körper ist Cholesterin ein wichtiger Bestandteil, ohne den wir nicht leben können. Cholesterin hilft z. B. bei der Verdauung, indem es Vitamin D und Gallensäure herstellt. Auch Hormone wie Östrogen und Testosteron entstehen aus Cholesterin. Unsere Körperzellen benötigen das Fett als schützende Hülle – es ist Hauptbestandteil der Zellwände.
Neben allen positiven Eigenschaften kann Cholesterin aber auch gefährlich werden: Gibt es zuviel von dem Fett in unserem Körper, kann es die Adern verengen. Die Folge: Arterienverkalkung (Arteriosklerose), die zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann.

HDL oder LDL?
Es gibt zwei Arten von Cholesterin: Das „gute“ Cholesterin, High-Density-Lipoprotein – kurz HDL genannt – transportiert das Cholesterin von den Gefäßen zur Leber, wo es abgebaut wird. Damit schützt es die Gefäße und beugt Arterienverkalkung vor. Für HDL gilt also: je höher, desto besser.

Das „böse“ Cholesterin, Low-Density-Lipoprotein – kurz LDL genannt – transportiert dagegen das Cholesterin zu den Zellen, wo es gebraucht wird. Bei einem Überangebot jedoch kann das LDL Cholesterin einfach ins Blut abgeben. Das lagert sich dann an den Gefäßwänden ab und führt so zur Arteriosklerose. Für LDL gilt also: je niedriger, desto besser.

Um die persönlichen Cholesterinwerte richtig einzuschätzen, sind also zwei Werte, die des HDL und des LDL, wichtig. Der HDL-Wert sollte mehr als 40 mg/100 ml, der LDL-Wert weniger als 160 mg/100 ml betragen. Beim Gesamtcholesterin ist ein Wert von unter 200 mg/100 ml „normal“.

Bin ich vorbelastet?
In den meisten Fällen sind erhöhtes Cholesterin und dessen Folgeerkrankungen erblich bedingt. Deshalb sollten Sie sich selbst fragen: Gibt es in meiner Familie bereits Angehörige mit erhöhten Cholesterinwerten oder sogar Fälle von Herzinfarkt und Schlaganfall? Wenn Sie diese Frage mit „Ja“ beantworten, sollten Sie Ihre Blutwerte überprüfen lassen. Gehen Sie dafür regelmäßig zum Check-Up 35 bei Ihrem Hausarzt.

Wie senke ich meinen Cholesterinspiegel?
Wer einen erhöhten Cholesterinspiegel hat, sollte versuchen, eventuell vorhandenes Übergewicht zu reduzieren und sich mehr zu bewegen. Bei der Ernährung gilt es, insgesamt weniger Fett zu sich zu nehmen und dabei auf gute Fette zu achten. Gute Fette sind hochwertige, einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die sich in pflanzlichen Fetten wie z. B. Olivenöl finden. Ebenfalls gut sind Ballaststoffe (aus Getreideprodukten, Obst und Gemüse) und Omega-3-Fettsäuren (aus Kaltwasserseefisch). Neue Studien belegen, dass das Gesamt- und LDL-Cholesterin durch den Verzehr von Nüssen gesenkt werden kann. Rauchen Sie? Damit sollten Sie aufhören.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.signal-iduna-ikk.de/cholesterin

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