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2. Deutscher Halitosis-Tag

halitosis 2. Deutscher Halitosis TagPraxis der Halitosis-Sprechstunde stand im Fokus des 2. Deutschen Halitosis-Tages

Zungen- und Mundschleimhaut Diagnostik gehören ebenso zum professionellen Rüstzeug einer Halitosis-Sprechstunde wie maßgeschneiderte Produkte.

Dies erfuhren die 170 Besucherinnen und Besucher des 2. Deutschen Halitosis-Tages, der vom Quintessenz Verlag, dem Arbeitskreis Halitosis der DGZMK und GABA ausgerichtet wurde.

Der Pre-Congress Workshop „Mundschleimhaut Diagnostik und –Therapie“ mit PD Dr. Michael Bornstein, Bern, informierte über die Komplexität der Erkennung von bösartigen Veränderungen der Mundschleimhaut und dem damit verbunden Auftreten von Halitosis.

Die zunehmende Bedeutung von Halitosis in der zahnärztlichen Praxis hob Prof. Dr. Andreas Filippi (Basel) hervor, der zusammen mit PD Dr. Rainer Seemann (Konstanz) und Prof. Dr. Christoph Benz (München) die wissenschaftliche Leitung des Kongresses innehatte.

Warum Ludwig IVX. laut historischen Quellen unerträglichen Mundgeruch hatte, verriet anschließend Prof. Dr. J. Thomas Lambrecht (ebenfalls Basel) in einem spannenden Überblick zur Geschichte des Mundgeruchs. Dr. Michael Bornstein ging dann auf Ätiologie und Epidemiologie von Halitosis ein.

Im zweiten Teil des Programms stellte Prof. Dr. Christoph Benz Wirkstoffe zur Halitosis-Behandlung vor. Er betonte die Notwendigkeit von klinisch getesteten Produkten wie z.B. dem meridol HALITOSIS Zahn- und Zungen-Gel zur Unterstützung der mechanischen Zungenreinigung, verwies aber gleichzeitig auch auf die Bedeutung zahnärztlicher Diagnose und Therapie. Prof. Filippi gab in seinem Referat Zungendiagnostik und Zungentherapie einen Überblick darüber, wie verschiedene Zungenbeläge medizinisch einzuordnen sind und welche Konsequenzen dies für die Therapie hat. Ihm folgte abschließend Dr. Sebastian Kühl mit einem anschaulichen Vortrag über die möglichen Halitosis verursachenden Komplikationen durch Implantate und durch die Gabe von Bisphosphonaten.

Nach diesem umfassenden theoretischen Überblick hatten die Kongressbesucher Gelegenheit, in Workshops ihr Praxiswissen zu erweitern. Dabei wurde schnell klar, dass die vertiefte Auseinandersetzung mit Halitosis viele Detailfragen aufwirft, welche im gegenseitigen Austausch von Referenten und Teilnehmern diskutiert und beantwortet wurden. Dies gilt sowohl für Diagnostik als auch für Therapie.

Fotos und weitere Informationen zum 2. Deutschen Halitosis-Tag gibt es im Internet unter www.gaba-dent.de


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