Nur Liebe reicht manchmal nicht
1. September 2010 – 07:14 | Kein Kommentar

Liebe allein macht noch keine gute Beziehung aus. Psychologen warnen sogar vor der rosaroten Brille des Verliebtseins, die blind machen kann für alles andere.
Das Gefühl des Verliebtseins kennt fast jeder. Schmetterlinge im Bauch und das …

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Haarausfall und Glatze

Eingetragen von Mensvita am 15. Juli 2009 Kein Kommentar|Share on Facebook

hairlossDie altersbedingte Glatze, die vor allem beim Mann und selten bei der Frau (nach deren Menopause) vorkommt, wird in den westlichen Kulturen oft als negatives Attribut des Trägers gesehen: Sie gilt als Zeichen von Alter und bisweilen als unattraktiv.

Der Haarausfall beim Mann (auch androgenetischer Haarausfall) beginnt meist mit Geheimratsecken und nimmt Verlaufsformen an, die durch das Hamilton-Norwood-Schema, beschrieben sind. Beim nicht geschlechts- oder altersspezifischen Haarausfall (Alopecia areata) kann ausgehend von kleinen haarlosen Flecken in wenigen Monaten eine vollständige Glatze entstehen.

Ursache für den häufig als erblich bedingt bezeichneten Haarausfall (alopecia androgenetica oder androgenetische Alopezie, durch Androgene hervorgerufener Haarausfall) ist das Steroidhormon Dihydrotestosteron (DHT).
DHT entsteht aus der Umwandlung des Hormons Testosteron mittels des Enzyms 5α-Reduktase. DHT ist sehr wichtig für die Entwicklung des männlichen Embryos/Fötus und später in der Pubertät für die Entwicklung vom Jungen zum Mann. Welche Funktionen und Wichtigkeit das DHT nach der abgeschlossenen Pubertät hat, ist noch nicht völlig geklärt.

Es scheint bei erblicher Veranlagung jedoch ein Zusammenhang zwischen DHT und Herz-/Kreislauf- und Prostataerkrankungen zu bestehen.
Um die mögliche Ursache des Haarausfalls herauszufinden, wird die Durchführung folgender Bluttests empfohlen: Blutbild, Blutsenkung, Schilddrüsen- und Nierenfunktionsparameter, Eisen im Serum, Eisenbindungskapazität, Zink und Selen aus dem Vollblut, Calcium aus dem Serum und dem Vollblut, Transaminasen und Immunglobulin E (IgE)-Spiegel.

Wichtig sind auch die Hormone Testosteron, Östrogen und Gestagen sowie die Antinukleären und Schilddrüsen-Antikörper.
Daher setzen viele Medikamente (z. B. Propecia®, Pantostin®, Ell-Cranell® alpha) darauf, die Wirkung des DHT zu vermindern oder dessen Entstehung aus Testosteron zu hemmen.

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