Nur Liebe reicht manchmal nicht
1. September 2010 – 07:14 | Kein Kommentar

Liebe allein macht noch keine gute Beziehung aus. Psychologen warnen sogar vor der rosaroten Brille des Verliebtseins, die blind machen kann für alles andere.
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Alkohol schützt Männer vor Herzinfarkt

Eingetragen von Mensvita am 30. November 2009 Kein Kommentar|Share on Facebook

alkoholEine News, die die Männerwelt freuen wird: Hoher Alkoholkonsum schützt vor Herzinfarkt. Eine Studie versucht jetzt nachzuweisen, dass das tägliche Trinken von Alkohol für das Herz der Männer gesund ist.

Obwohl ja immer vor täglichem Alkoholkonsum gewarnt wird, so kann der tägliche Alkoholkonsum das Risiko eines Herzinfarkts bei Männern um ein Drittel reduzieren. Frauen haben kaum Vorteile vom täglichen Trinken, da sie den Alkohol anders abbauen als Männer. Das haben Forscher bei mehr als 15.500 Männern und 26.000 Frauen in Spanien heraus gefunden.

Die Art des Getränks schien eine geringere Rolle zu spielen. Der Schutz vor Herzkrankheiten war bei jenen, die große Mengen verschiedener Drinks zu sich nahmen, deutlich größer. Die genauen Mechanismen sind unklar.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Alkohol die HD-Lipoprotein-Werte – auch “gutes Cholesterin” genannt – ansteigen lässt und so verhindert, dass sich das “schlechte” Cholesterin in den Arterien aufbauen kann.

Unumstritten sind die Ergebnisse der Studie nicht – im Gegenteil. „Alkohol ist hyperkalorisch, das heißt, dass Männer, die Alkohol trinken, eine große Menge von Kalorien zuführen und das führt zu Übergewicht mit den bekannten negativen Auswirkungen auf Körper und Geist”, ärgert sich der Sexualmediziner Georg Pfau aus Linz. Zudem sei Alkohol ein Risikofaktor für Krebs des gesamten Verdauungstraktes, von der Zunge bis zum Enddarm. „Alkohol fördert die Entstehung des Prostatakarzinoms, den Muskelabbau und Fettaufbau.”

„Alkohol ist zudem eine hormonell aktive Substanz. Er greift in den Hormonhaushalt des Männerkörpers ein. Konkret kommt es zur Aktivierung eines Enzyms namens Aromatase, das das Männerhormon Testosteron in das Frauenhormon Östradiol umwandelt. Die Auswirkungen sind leicht auszumalen”, erklärt Pfau. Die antioxidative Wirkung des Alkohols – vor allem Wein – könne auch durch andere Maßnahmen erreicht werden.

Quelle: Heart 2009;0:1–7. doi:10.1136/hrt.2009.173419/ pte

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