Nur Liebe reicht manchmal nicht
1. September 2010 – 07:14 | Kein Kommentar

Liebe allein macht noch keine gute Beziehung aus. Psychologen warnen sogar vor der rosaroten Brille des Verliebtseins, die blind machen kann für alles andere.
Das Gefühl des Verliebtseins kennt fast jeder. Schmetterlinge im Bauch und das …

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Mistelextrakt in der Krebstherapie

Eingetragen von Mensvita am 27. Dezember 2009 Kein Kommentar|Share on Facebook

Mistel_2002Die Misteln (Viscum) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae). Jetzt wo die Bäume keine Blätter mehr haben sieht man erst wieviele es gibt und auf welch unterschiedlichen Bäumen sie wachsen können. Um Misteln ranken sich viele Sagen und Gerüchte aus dem Mittelalter, oder man denke nur an Asterix und Obelix und den Zaubertrank.

Die Misteltherapie ist eine medizinisch nicht anerkannte Behandlungsmethode, die von dem Begründer der Anthroposophie Rudolf Steiner und der Ärztin Ita Wegman initiiert wurde. Sie wird bis heute zumeist innerhalb der anthroposophischen Medizin zur Behandlung von Krebs eingesetzt. Hier gehört sie in Deutschland zu einer der bei Krebserkrankungen am häufigsten eingesetzten komplementärmedizinischen Therapien.

Bei der Krebsbehandlung setzt man klassisch auf die drei Säulen von Chirurgie, Chemotherapie und Strahlentherapie, im weiteren Sinne lindernde und unterstützende Maßnahmen, dazu psychologische und Selbsthilfe. Die Misteltherapie kann den etablierten Verfahren in allen Phasen einer Krebserkrankung hinzugefügt werden.

Nun haben deutsche Forscher um Prof. Kurt Zanker vom Institut für Immunologie an der Universität Witten/Herdecke herausgefunden, dass ein Extrakt der Pflanze gegen Darmkrebs hilft.

In der Studie wurde eine Gruppe mit Mistelextrakt behandelt, die andere nur mit einem Placebo. 19 Prozent der Mistelzweig-Patienten litten an Nebenwirkungen der Chemotherapie bzw. der Bestrahlungstherapie – im Gegensatz zu 48 Prozent in der anderen Kontrollgruppe. Und der Extrakt verlängert im gewissen Masse auch das Lebven: die Wahrscheinlichkeit, dass die Mistelzweig-Patienten fünf Jahre nach der Therapie noch lebten, war um 32 Prozent erhöht.

Bild: Wikipedia.de

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