Schokolade, Erotik und Sex
Dass bittere, kakaohaltige Schokolade blutdrucksenkend, herzschützend und wegen des enthaltenen Wirkstoffs Theobromin stimmungsaufhellend wirkt, ist mittlerweile hinreichend nachgewiesen.
Nun betrachten wir doch einmal den lustvollen Genuss von Schokolade in Kombination mit der vermeintlich „schönsten Sache der Welt“: Welche Rolle spielt Schokolade davor, danach oder gar stattdessen?
Davor…
Italienische Forscher fanden heraus, dass Schokolade Lust auf Sex macht. Dabei weisen Frauen, die gerne Schokolade genießen, höhere Werte in den Kategorien Lust und Begehren auf als diejenigen, die eher einen Bogen um die Leckereien machen. Ein Grund für die aphrodisierende Wirkung könnte der Glücksbotenstoff Serotonin sein, der beim Verzehr von Schokolade vom Gehirn ausgeschüttet wird. Für die Herren empfiehlt die Forschung nicht Schokolade, sondern Obst: und zwar Erdbeeren. Der Zinkanteil in den Samenkörnern der Früchte kurbelt über das Testosteron die Spermienbildung an. Also, vorher gemeinsam Schoko-Erdbeeren naschen…!
Danach…
Stattdessen…
Im Auftrag einer Frauenzeitschrift hat ein Institut herausgefunden, dass rund acht Prozent der deutschen Frauen lieber eine Tafel Schokolade in der Hand haben, als einen Mann in ihrem Bett. Bei den Italienerinnen war es gar jede vierte. Zudem könnten Frauen durchaus einmal einen Monat lang auf Sex verzichten, nicht aber auf Schokolade. Weitere Konkurrenz lauert in TV-Schnulzen, einem Schaumbad oder einer Shopping-Tour.
Aktuelle Studien sowie weitere spannende Schoko-Infos berichtet die Seite: www.lieblingsschokolade.de
Bild: © Ceren Aksan – iStockphoto.com

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