3 D Filme können Nebenwirkungen haben

Seit dem vergangenen Jahr ist der Trent ganz klar erkennbar. Nicht nur im Kino haben die Filme in der neuen 3 D Technik Hochkonjunktur, auch bei den Herstellern von Fernsehgeräten ist die neue Technologie hoch im Kurs.

Doch immer mehr Menschen berichten von Problemen beim Anschauen eines 3 D Films. So führen die 3 D Filme bei etwa jedem vierten Zuschauer zu Kopfschmerzen, Übelkeit oder einer eingetrübten Sehfähigkeit.

Egal ob Kinoleinwand, Fernsehen oder Spielekonsole, 3D ist überall. So nannte der Chef der Dreamworks Animation, aus deren Filmschmiede unter anderem auch „Shrek 3D“ stammt, 3 D schon „die größte Innovation seit der Einführung des Farbfilms“.

Auch der letzte Schlager an den Kinokassen, der Film „Avatar“ von James Cameron setzte auf diese neue Technologie. Doch nicht nur im Kino, auch das Heimkino hat aufgerüstet und so bieten immer mehr Hersteller Fernsehgeräte mit 3 D an.

Allerdings hat diese neue Entwicklung durchaus ihre Nebenwirkungen. So berichten Millionen von Menschen von Beschwerden beim Anschauen eines Films in 3 D. Laut Angaben der Universität von Kalifornien in Berkley haben die auftretenden Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Übelkeit und Beeinträchtigungen der Sehfähigkeit einen relativ einfach zu erklärenden Grund, denn der dreidimensionale Eindruck entsteht bei 3-Filmen dadurch, dass dem Auge verschiedene Bilder gleichzeitig gezeigt werden. Das Auge allerdings erwartet, dass es auf unterschiedliche Entfernungen fokussieren muss, um scharf sehen zu können.

Nähert sich ein Objekt, so dreht sich das Auge nach innen zur Nase hin. Beim Anschauen eines 3 D Film reagiert das Auge in der gewohnten Weise, da das Objekt allerdings sich nicht tatsächlich nähert, ist das Auge dazu gezwungen, ständig umzuschalten und muss entsprechend sehr viel arbeiten.

Wer trotz Beschwerden nicht auf die 3 D Filme verzichten möchte, dem wird empfohlen sich im Kino zumindest in die hinteren Reihen zu setzen.

Bildquelle: aboutpixel.de / Kino © Jeffrey Le_Blond

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