Kokos, Kurkuma und Grapefruit fuer einen guten Stoffwechsel | © panthermedia.net / kireewongfoto

4 Stoffwechsel-Wundermittel

Er ist dauernd im Gespräch, doch er bleibt eine Art Mysterium: Der Stoffwechsel. Fakt ist: Er ist der Motor unseres Organismus. Genau wie bei einem Auto muss dieser Motor aber gut geölt werden, um richtig in die Gänge zu kommen. Wir haben vier Nahrungsmittel ausfindig gemacht, die als Katalysatoren für dieses mächtige System in unserem Körper dienen und geben wichtige Praxistipps für eine Optimierung der Stoffwechselaktivität.

Das Stoffwechsel-Einmaleins

Alle Stoffe, die wir zu uns nehmen, müssen vom Körper analysiert, sortiert, zersetzt, selektiert, transportiert und schließlich weiterverarbeitet oder ausgeschieden werden. Das ist der Kreis des Organismus. Verantwortlich für all diese biochemischen Prozesse ist der so genannte Metabolismus, unser Stoffwechsel. Er reguliert den Energiehaushalt unseres Körpers und sorgt für einen chemischen Austausch mit unserer Umwelt.

Ein funktionierender Stoffwechsel ist somit die Grundlage für jeden Fettabbau, jeden Muskelaufbau, jede Immunabwehr, kurz, für jeden gesunden Organismus. Wie der Stoffwechsel im Detail funktioniert und wie er von Mensch zu Mensch variiert, kann hier nachgelesen werden. Nun aber zu den besten Freunden eines gesunden Metabolismus.

4 Stoffwechsel-Powerwaffen

1. Kokosöl

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[easyazon_cta align=“left“ identifier=“B016ID1WCM“ key=“wide-orange“ locale=“DE“ tag=“mensvita.de-21″]Hierzulande noch wenig verbreitet, ist das Kokosöl eines der wirkungsvollsten Nahrungsmittel für den Gesamthaushalt des Körpers. Es enthält Laurinsäure und Caprylsäure, welche Viren und Bakterien bekämpfen. Kokosfett soll außerdem die Fettverteilung regulieren, die Leber schützen und die Immunabwehr stärken. Die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Kokosnuss wurden mittlerweile in zahlreichen Studien nachgewiesen. Sie erleichtern dem Körper den Stoffwechsel auf mehreren Ebenen.

2. Wasser

Man hört es oft, und man ignoriert es ebenso oft: Wir müssen mehr Wasser trinken! Wer erst dann Wasser trinkt, wenn er ein Durstgefühl entwickelt, der hat den richtigen Zeitpunkt schon längst überschritten und seinen Organismus in einen Stresszustand versetzt. Denn beim Einsetzen des Durstgefühls hat der Körper schon 0,5 Prozent des Wasserspiegels verloren!

Wasser ist das Fundament für die Entgiftung des Körpers, also die Entfernung aller überflüssigen oder nicht notwendigen, eventuell sogar schädlichen Stoffe. Es ist also einer der wichtigsten Komplizen der Stoffwechselregulation. Die geeignete Menge hängt auch von der Ernährung ab. Wer viel zuckerhaltige und ungesunde Kost zu sich nimmt, muss parallel mehr Wasser für die Reinigung des Organismus bereitstellen. Wer sich dagegen gesund und frisch – d.h. wasserhaltig – ernährt, dem genügen durchschnittlich zwei Liter pro Tag.

3. Kurkuma

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[easyazon_cta align=“left“ identifier=“B01701O6CO“ key=“wide-orange“ locale=“DE“ tag=“mensvita.de-21″]Sie sind klein, fein und oft nur Nebenakteure unseres Ernährungsverhaltens, doch sie haben große Wirkung: Gewürze. Wissenschaftler sagen dem auch „gelber Ingwer“ oder Safran genannten Kurkuma fast magische Wirkungen nach. So soll es stark entzündungshemmend wirken, Darmerkrankungen heilen, Alzheimer bekämpfen, die Leber unterstützen, und das Krebsrisiko senken – der Wirkstoff Curcumin soll sogar Krebszellen töten können. Kurkuma ist dementsprechend ein Wundermittel für die Immunabteilung des Stoffwechsels.

4. Grapefruit

Die Grapefruit gehört mit ihrer großen Anzahl an Bitterstoffen zu den wenigen Früchten, die den Blutzuckerspiegel nicht ansteigen lassen, also den Insulinwert konstant halten. Außerdem reagieren die Amine der Grapefruit auf Adrenalin und Noradrenalin und sorgen für einen höheren Energieumsatz. Am besten nach den Hauptmahlzeiten zu sich nehmen, denn so können die Vitamine besser gebunden werden.

Weitere Tipps

Sport bringt den Stoffwechsel in Schwung | © panthermedia.net / BrianAJackson

Sport bringt den Stoffwechsel in Schwung | © panthermedia.net / BrianAJackson

 

  • Empfohlen wird ein Verzicht auf zuckerhaltige Nahrungsmittel, auch auf geheime Zuckerbomben wie Ketchup (in nur 100 g sind etwa 10 Würfelzucker enthalten), Softdrinks (ein Glas Cola enthält 12 Würfelzucker) und Rotkohl aus dem Glas sowie tiefgefroren (12 Würfelzucker pro 100 g): Dieses Bild sagt wohl mehr als tausend Worte.
  • Verzicht auf Alkohol
  • Kontrolle der Einnahme gesättigter Fettsäuren (vor allem in Fertigprodukten, tierischen Produkten und frittierter Nahrung vorhanden): Wir konsumieren viel mehr dieser Fettsäuren, als unser Körper benötigt. Die Folge: Eine Erhöhung des Cholesterinspiegels, die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine akute Verlangsamung des Stoffwechsels, da sie sich in die Zellmembranen einlagern: „Etwas konkreter heißt das, dass die gesättigten Fettsäuren das Gehirn dazu bringen, dem Körper zu signalisieren die Signale von Insulin und Leptin zu ignorieren. Diese Hormone steuern aber massiv das Hungergefühl sowie den Glucose- und Fettspiegel“ (im Lebensmittellexikon nachzulesen). Daher sollte man vermehrt ungesättigte Fettsäuren aufnehmen (z.B. in Oliven, Kernen und Fisch).
  • Ausreichend Sport betreiben: Die gesündeste Ernährung hilft nichts, wenn die Bewegung fehlt. Der Stoffwechsel funktioniert nur in Kombination mit regelmäßiger körperlicher Betätigung.
  • Testen Sie im Vorhinein Ihre Schilddrüsenwerte, um Erkrankungen auszuschließen (beinahe jeder dritte Deutsche leidet unter einer Schilddrüsenerkrankung). Anzeichen sind beispielsweise eine verminderte psychische und physische Leistungsfähigkeit sowie Antriebslosigkeit.
  • Hören Sie auf Ihren Körper! Fühlen Sie sich schlapp, unmotiviert oder angespannt, sind das meist Zeichen für eine schlechte Ernährung und/oder zu wenig sportliche Betätigung. Hier gilt: Inaktivität mit Aktivität bekämpfen.

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