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5 Tipps gegen den Winterblues

5 Tipps gegen den Winterblues

Jeder dritte leidet unter Winterdepressionen

Es ist Mitte Februar, wir sehnen uns nach dem Frühling und was bekommen wir: Richtig, einen Wintereinbruch. In München hatte es teilweise -20° Celsius und auch in den anderen deutschen Städten sieht es nicht besser aus. Das Wetter schlägt den meisten Menschen auf das Gemüt, deswegen  gibt es von uns Tipps, wie Sie das Stimmungstief vertreiben.

Winterdepression1 5  Tipps gegen den Winterblues

Der Winter dauert vielen Männern und Frauen inzwischen einfach zu lange. Viele leiden unter dem s.g. "Winterblues".
©YanLec-Shutterstock

 

Tipp 1: Licht, Licht, Licht!

Eine Ursache für Antriebslosigkeit und Müdigkeit ist Lichtmangel. In der kalten Jahreszeit sind die Tage kürzer, die Nächte länger. Man geht in die Arbeit, wenn es noch dunkel ist und kommt abends nach Hause, wenn die Sonne schon wieder untergegangen ist. Uns fehlt damit das natürliche Sonnenlicht, das verschiedene Prozesse in unserem Körper anregt, nicht zuletzt die Ausschüttung körpereigener Endorphine, s.g. „körpereigene Stimmungsaufheller“. Machen Sie also in der Mittagspause einen Spaziergang an der frischen Luft oder stehen Sie etwas früher auf und gehen 10 Minuten um den Block. Das hebt die Laune für den ganzen Tag.

Tipp 2: Lichttherapie

Wer keine Zeit oder keine Lust hat, sich im Freien zu bewegen, kann auch eine Lichttherapie machen. Dafür können Sie spezielle Lampen im Fachhandel besorgen, die gar nicht mal so teuer sind. Es müssen speziell angefertigte Leuchten sein, weil ihr Licht direkt auf die Netzhaut treffen muss, damit die Stimmung aufgehellt wird. Herkömmliche Lampen strahlen zu hell und können dem Auge schaden. Investieren Sie also in eine Lichttherapie-Lampe. Sie werden erstaunt sein, wie viel so ein paar Lichtstrahlen bei Traurigkeit helfen können.

Winterspaziergang 5  Tipps gegen den Winterblues

Geben Sie sich einen Ruck und gehen Sie auch bei den eisigen Temperaturen vor die Tür. Ein kurzer Spaziergang tankt Ihre Energiereserven wieder auf und Sie bekommen Sonnenlicht, das Ihr Körper dringend für die Glückshormon-Synthese benötigt.
©Olga Danylenko - Shutterstock.com

Tipp 3: Sport und Bewegung

Auch beim Sport oder bei Bewegung schüttet unser Körper Endorphine aus. Versuchen Sie also jeden Tag, sich zumindest ein bisschen zu bewegen. Das kann das morgendliche Stretching, der Spaziergang an der Luft, das Joggen um den Block, ein paar Runden auf dem Laufband, dem Cross-Trainer oder dem Fahrrad, ein Gang ins Fitness-Studio oder eine Vereinssportart sein. Seien Sie kreativ und finden Sie eine sportliche Tätigkeit, die Ihnen Spaß macht. Wenn Sie jemanden finden, der diese zusammen mit Ihnen betreibt, dann ist das sehr förderlich für die Motivation.

Tipp 4: Gehen Sie unter Leute

Auch wenn es manchmal gar nicht so einfach ist, sich aufzuraffen: Gehen Sie unter Leute: Rufen Sie Ihre Freunde an und gehen Sie ins Kino, etwas Essen oder auch mal Tanzen. Der soziale Kontakt schüttet auch wieder Glückshormone aus. Wenn sich die Gelegenheit bietet, dann lassen Sie sich auch auf einen Flirt ein. Selbst, wenn Sie nichts Verbindliches wollen und auch keine amourösen Absichten haben, poliert ein kleiner Flirt das Selbstbewusstsein auf und hebt die Stimmung. Verantwortlich dafür sind wieder die Endorphine.

Flirt 5  Tipps gegen den Winterblues

Ein kleiner Flirt, hebt das Selbstbewusstsein und damit auch gleich die Stimmung. Flirten Sie ein wenig völlig unverbindlich. Sie werden Sehen, das macht richtig Spaß
©AISPIX by Image Source - Shutterstock.com

Tipp 5: Natürliches Antidepressiva: Johanneskraut

Sollte sich trotz der genannten Tipps, nichts an Ihrem Stimmungstief ändern, dann können Sie es einmal mit Johanneskraut versuchen. Diese Pflanze hat eine stimmungsaufhellende Wirkung. Doch Vorsicht: Lassen Sie sich in der Apotheke vor der Einnahme beraten. Es bestehen verschiedene Wechselwirkungen mit Arzneien, zum Beispiel wird die Antibaby-Pille unwirksam. Generell gilt natürlich: Sollten sich die Stimmung gar nicht verbessern, sind Sie ständig müde und antriebslos, kommen kaum aus dem Bett und schaffen Ihr Arbeitspensum nicht mehr: Dann gehen Sie zum Arzt! Dann reden wir nicht mehr von einem Winterblues, sondern einer ausgewachsenen Depression. Das ist eine Krankheit und gehört von einem Arzt behandelt.

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