Man sitzt mit verschränkten Armen am Schreibtisch, der mit Papieren und Aktenordnern überfüllt ist.

Alternativmedizin im Kampf gegen Burnout

An Burnouts leiden Menschen, die sich über einen zu langem Zeitraum hinweg mit beruflichem Stress konfrontiert sehen. Unzählige körperliche wie psychische Symptome können die Folgen sein. Es gibt viele Möglichkeiten Betroffenen zu helfen, weiß Nicola Hirsch. Sie ist ausgebildete Heilpraktikerin und betreibt eine eigene Praxis in Bonn-Friesdorf. Im Interview verrät sie uns Details über ihr Behandlungskonzept bei Burnout.

Man sitzt mit verschränkten Armen am Schreibtisch, der mit Papieren und Aktenordnern überfüllt ist.

Die Heilpraktikerin Nicola Hirsch bietet Burnout-Betroffenen ein ganzheitliches Therapiekonzept, in dem viele verschiedene Methoden der Alternativmedizin zum Einsatz kommen.

Frau Hirsch, was sind die Vorteile Ihrer Therapiemöglichkeiten gegenüber einer traditionellen Therapie?

Ich verfolge bei der Burnout-Behandlung grundsätzlich einen ganzheitlichen integralen Ansatz. Das bedeutet, ich beziehe Körper, Seele und Geist des Patienten in das Behandlungskonzept mit ein.

Zudem verwende ich Therapien aus dem schulmedizinischen Bereich genauso wie alternative Ansätze. Dadurch ist gewährleistet, dass der Patient möglichst schnell wieder auf die Beine kommt, aber dennoch eine nachhaltige Behandlung erfährt. Diese schließt eine tragfähige Vision mit ein, wie es nach dem Burnout für den Patienten weitergehen kann und soll. Ein weiterer Vorteil liegt in der nebenwirkungsarmen Therapiemethodik, die wir durch die Kombination der Therapiekomponenten erzielen.

Wie therapieren Sie Betroffene, die an Burnout leiden?

Mein Behandlungskonzept stützt sich im Wesentlichen auf die Orthomolekulare Medizin, die Therapeutische Komponente, die klassische Homöopathie und ggf. auf das Erlernen von Entspannungsverfahren. Besonders wichtig ist die Biophotonen-Therapie.

Würden Sie diese Behandlungsmethoden bitte genauer erläutern?

In der Orthomolekularen Medizin wird das Blut bzw. der Urin des Patienten auf die wichtigsten Mikronährstoffe, Aminosäuren und Stoffwechselprodukte untersucht. Wir können die körperlichen Folgen eines Burnouts so mit Hilfe der Orthomolekularen Medizin oft gut abfedern und dem Körper helfen, in einem absehbaren Zeitraum wieder auf die Beine zu kommen. ‚Bluttuning‘ kann eben bei Burnout-Patienten u.U. genauso gut funktionieren wie bei Leistungssportlern. Jedoch wäre es aus meiner Sicht äußerst unseriös, es dabei zu belassen.

In der Therapeutischen Komponente geht es um die Bearbeitung der Frage, wie der Betroffene in diese Situation gekommen ist und wie es im Leben des jeweiligen Menschen weiter gehen kann und soll. Hier kommen Verfahren wie Integrale LebensPraxis, Coaching oder Psychotherapie, beispielsweise mit der Methodik des ‚Voice Dialogue‘, zum Einsatz. Die Therapeutische Komponente wird optimal durch die klassische Homöopathie ergänzt.

Die Biophotonen-Therapie ist eine Therapieform, die sich auf die Forschungen von Prof. F.A. Popp zu Biophotonen bezieht. Hier erfolgen Bestrahlungen mit einem Großflächenlaser. Meiner Erfahrung nach wird die Behandlung mit der Biophotonenlampe von den meisten meiner Patienten als sehr wohltuend und regenerierend empfunden. Meist schon nach den ersten Behandlungen.

Was ist das Besondere an Ihrer Burnout-Therapie?

Das Besondere an meiner Burnout-Therapie ist sicherlich der integrale Ansatz. Durch die Kombination der Methoden kann meiner Erfahrung nach dem Patienten sehr schonend und gleichzeitig nachhaltig geholfen werden. Außerdem wird der ganze Mensch in seiner Individualität behandelt. Schließlich ist es auch der ganze Mensch, der in diese Situation geraten ist. Und dazu gehört neben der ungünstigen, meist beruflichen Situation eben der Mensch mit seinen Empfindungen und Verhaltensmustern, aber auch sein Körper, mit einer mehr oder weniger ausgeprägten Neigung, ungünstig auf Stress zu reagieren. Eine weitere Besonderheit an meiner Burnout-Behandlung ist aber sicherlich auch die Biophotonen-Therapie, die durchaus nicht in jeder anderen Praxis angeboten wird.

Nicht zuletzt ist dieser integrale Ansatz ein vergleichsweise kostengünstiger. Wenn der Patient bereit ist, sich seinem Prozess zu stellen und tatkräftig an der Gesundung mitarbeitet, kann die Therapie ambulant erfolgen und bedarf u.U. noch nicht einmal einer langen Krankschreibung. Bei stationären Aufenthalten in spezialisierten Kliniken haben wir es schnell mit ganz anderen Kostendimensionen zu tun.

Weswegen haben Sie sich für den Beruf der Heilpraktikerin entschieden?

Dafür gibt es viele Gründe. In erster Ausbildung bin ich Diplom Betriebswirtin und habe auch einige Jahre im Management gearbeitet – also genau da, wo z.B. die Burnouts ‚produziert‘ werden. Medizin hat mich aber schon immer interessiert, nicht zuletzt, weil ich selbst früher einige gesundheitliche Probleme hatte. Und bei diesen fühlte ich mich nie umfassend behandelt. Ich hatte nie das Gefühl, dass da jemand mein ganzes Erkrankungsbild sowie mich selbst als Menschen im Blick hat. Meine Heilpraktikerausbildung habe ich schon einige Jahre vor meiner Praxisgründung begonnen und abgeschlossen, einfach weil ich den Dingen auf den Grund gehen wollte. Es hat noch Jahre gedauert, bis ich das Gefühl hatte, jetzt endlich genug zu wissen, um Patienten das anzubieten, was ich selbst immer gesucht habe. Eben einen integralen Ansatz, der den ganzen Menschen betrachtet und keine Therapieform von vorne herein kategorisch ausschließt. Genau das versuche ich in meiner Praxis umzusetzen.

Vielen Dank für das Interview, Frau Hirsch.

Mehr Informationen zu den Behandlungsformen von Frau Hirsch finden Sie hier.

Foto: Lichtmeister /shutterstock.com

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