Afrika

Anti-Trend: Jagd auf wilde Tiere

In Deutschland braucht man einen Jagdschein, um jagen zu dürfen, Möchtegernjäger, die nur aus Lust am Schießen auf wilde Tiere Jagd machen, sind unter deutschen Jägern nicht gern gesehen; lange zog es deshalb die reinen Trophäenjäger ins Ausland, um hier auf exotische Tiere Jagd zu machen. Afrika galt als eines der heißesten Ziele – und das nicht nur wegen des Wetters. Vielmehr waren die Trophäen hier besonders außergewöhnlich. Doch so langsam reagieren auch die afrikanischen Regierungen auf das Aussterben der Tiere und verbieten Touristen das Jagen. Was bleibt sind friedliche Urlaubsziele und interessanterweise praktische Klamotten!

Auf nach Afrika auf Wildtiere schießen

AfrikaOnline können Jäger nicht nur den Trip nach Afrika buchen, sondern direkt auch die Tierart, die es zu schießen gilt, auswählen. Der Anbieter garantiert dann, dass es auf Krokodil- oder Hippojagd geht. Aber auch Elefanten oder Geparde sind im Programm. Das Problem dabei ist, dass viele der Tierarten heute vom Aussterben bedroht sind. Für Touristen heißt das nicht nur, dass afrikanische Regierungen immer mehr dazu übergehen, solche Touristen-Jagdscheine nicht auszustellen, sondern auch, dass es in der Heimat verpönt ist. Kaum kann man noch damit protzen, dass man im Urlaub einen echten Löwen erlegt hat.

Was bleibt sind schicke Klamotten

Wer auf die Jagd ging, der tat das meist in waldigen Farben, um möglichst wenig aufzufallen. Zusätzlich waren die Klamotten äußerst praktisch und langlebig: gewachste Stoffe, die Regen abweisen sollen und warme Innenfutter. Kein Wunder also, dass sich in den vergangenen Jahren eine regelrechter Trend hin zu diesen Klamotten entwickelt hat: im Alltag stehen sie vor allem bei Männern hoch im Kurs und lassen ihn leger-elegant wirken. Bei der Fjällräven Jagdausrüstung findet man zusätzlich auch noch robuste Winterkleidung, die gegen Kälte schützt und trotzdem stilvoll sitzt.

Die Jacken werden gerne zu festeren Cordhosen und Lederschuhen kombiniert. Erinnert zwar ein wenig an den kleinen Lord, mit der richtigen Attitüde wirkt es aber trotzdem schick!

Foto: Rossella Apostoli / Shutterstock.com

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