Einen perfekten Krawatten-Knoten zu binden erfordert entweder Talent oder Übung und vor allem ein ruhiges Händchen

Anzug-Style-Guide (Teil 3): Der perfekte Krawatten-Knoten

Einen perfekten Krawatten-Knoten zu binden erfordert entweder Talent oder Übung und vor allem ein ruhiges HändchenKrawatten sehen elegant aus – keine Frage. Doch am Krawatten-Knoten zweifeln auch langjährige Kenner oft noch: Nicht nur, dass es eine große Anzahl unterschiedlicher Knoten gibt – auch das Binden will gelernt sein. Deshalb haben hier nachfolgend die wichtigsten Tipps zusammen gestellt.

Eigentlich nicht kompliziert: Four-in-Hand

Ein echter Klassiker – Four-in-Hand: Der Knoten sieht eigentlich, richtig gebunden, immer gut aus und passt zu jedem Männertyp. Und so geht’s: Die Krawatte wird zunächst um den Hals gelegt, wobei das dünne Krawatten-Ende auf der rechten Seite liegt. Das nun dickere Krawattenende wird einmal vollständig um das obere Ende herum gelegt. Dann windet man dieses um die rechte Schlinge und zieht es durch die bereits entstandene Schlaufe. Übrigens sollte die Krawatte nach neuerer Auffassung bis zum oberen Gürtelende reichen.

Für Fortgeschrittene: Der Halbe Windsorknoten

Auch der fälschlicherweise als „einfacher Windsorknoten“ bezeichnete Krawatten-Knoten gehört längst zu den Klassikern: Oft bezeichnet man ihn auch als halben englischen oder als türkischen Knoten. Hier beginnt man wie beim Four-in-Hand-Knoten auch: Die Krawatte wird einmal um den Hals gelegt, wobei das kurze, dünne Ende auf der rechten Seite liegen bleibt. Das längere Krawattenstück wird von links nach rechts einmal um das dünne Stück herum gewickelt. Nun zieht man dieses über die linksseitige Halsschlaufe und dann auf der vorderen Seite nach links hinüber. Abermals auf der linken Seite wird dieses dann – in bewährter Weise – durch die Schlaufe gezogen. Heute beträgt die durchschnittliche Krawatten-Breite etwa 9 Zentimeter – bei Designer-Krawatten häufig sogar zwischen 5 und 7 Zentimetern. Erstmals tauchen Krawatten im antiken Italien auf, hier noch in Form von Tüchern, die in besonderer Weise um den Hals geschlungen wurden. Inzwischen ist die Krawatte in vielen Branchen zum unverzichtbaren Bestandteil für einen überzeugenden und stilsicheren Auftritt geworden.

Foto: Dorothea Jacob  / pixelio.de

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