Aphrodisierende Speisen, Mythos oder Wirklichkeit

Nicht umsonst sagt der Volksmund bekanntlich, Liebe ginge durch den Magen. Doch gibt es tatsächlich Lebensmittel, die die Lust steigern und das Liebesleben auf Hochtouren bringen, oder verhält es sich hier, wie beim Placebo, bei dem bekanntlich ja der Glaube daran Berge versetzt.

Die gute Nachricht für alle, die schon sich Gedanken über die Speisenfolge für das nächste romantische Dinner zu zweit mit dem gewissen Extra danach gemacht haben, zuerst. Es gibt tatsächlich Lebensmittel, die man als Aphrodisiakum deklarieren kann.

Am bekanntesten und auch tatsächlich wirkungsvoll ist dabei die Auster. Sie enthält einen sehr hohen Zinkanteil, welches beim Mann die Spermienproduktion in den Hoden ankurbelt.

Schon der wohl berühmteste Liebhaber aller Zeiten, der Venezianer Giacomo Girolamo Casanova, soll in besonders heißen Liebesnächten auf die Wirkung der Meeresfrucht geschworen haben.

Ein weiteres Aphrodisiakum für den Mann war auch schon den alten Griechen bekannt, das Berg-Bohnenkraut, welches die Libido steigern soll.

Wer aber weder Austern noch Bohnenkraut etwas abgewinnen kann, der kann auf Ingwer zurückgreifen. Diese scharf schmeckende Pflanze fördert die Durchblutung des kleinen Beckens. Damit kann der Ingwer zugleich bei Frau und Mann eine durchaus aphrodisierende Wirkung zeigen. Spezielle Wirkung nur beim weiblichen Geschlecht hingegen zeigt der Sellerie, soweit er roh serviert und verzehrt wird.

Das Gemüse enthält ein flüchtiges Derivat des Testosterons, der auch im männlichen Achselschweiß enthalten ist. In kleinen Mengen ist dieser Stoff auch in Trüffeln zu finden.

Ins Reich der Mythen allerdings sind Nashornpulver oder Orchideen zu verbannen.

Doch auch wenn es tatsächlich aphrodisierende Lebensmittel gibt, so kann auch ohne sie allein schon das romantische zweisame Dinner eine durchaus anregende Wirkung haben.

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