Ausdauersport kann helfen den Bluthochdruck, der als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt gilt, zu senken.
Denn bei einer nichtmedikamentösen Therapie stehe neben einer gesundheitsorientierten Ernährung und geringem Alkoholkonsum regelmäßige sportliche Aktivität im Vordergrund, erläutert Sven Fikenzer von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie in Saarbrücken.
«Besonders effektiv sind 30 bis 60 Minuten pro Tag ausdauerorientierter Sport.»
«Laut der Leipziger Blutdruckstudie ist jeder vierte Deutsche zwischen 20 und 30 Jahren von Bluthochdruck, der sogenannten arteriellen Hypertonie, betroffen – oft ohne es zu wissen», sagt Fikenzer.
Durch Ausdauersport könne der Blutdruck dem American College of Sports Medicine zufolge um 5 bis 10 mmHg bei beiden Werten abgesenkt werden. Am besten eignen sich dazu Rad-Ergometertraining, Low-Impact-Aerobic sowie Joggen oder Walken.
Sind Eltern oder Großeltern betroffen, steige das eigene Erkrankungsrisiko deutlich an. Dann sollte der Blutdruck regelmäßig ein- bis zweimal im Jahr beim Arzt kontrolliert werden, rät Fikenzer.
Wer medikamentös richtig eingestellt ist, müsse trotz Hypertonie nicht fürchten, in seiner sportlichen Leistungsfähigkeit eingeschränkt zu sein. Werden allerdings Betablocker eingenommen, sei eine Leistungsdiagnostik beim Kardiologen oder Sportmediziner empfehlenswert.
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