Behandlungsmethoden gegen Alterssichtigkeit

Wenn beim täglichen Zeitungslesen die Buchstaben trotz der gewohnten Entfernung unscharf erscheinen, ist die Diagnose klar: Alterssichtigkeit.



Bei vielen Menschen tritt diese Fehlsichtigkeit – auch Presbyopie genannt – zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr auf. Bis dahin normalsichtige Menschen brauchen dann eine Lesebrille.

Bei Weitsichtigen verschlechtert sich mit der Alterssichtigkeit die ohnehin bestehende Sehschwäche, Kurzsichtige müssen ihre bisherige Brille beim Lesen absetzen.

Viele Betroffene kommen mit der Veränderung und den damit verbundenen Einschränkungen im Alltag jedoch nur schlecht zurecht. Dabei gibt es eine Vielzahl von Behandlungsmethoden, um Alterssichtigkeit zu beheben.



Mit Multifokallinsen mehrere Sehfehler in einem Schritt beheben

„Um für jeden Patienten das für ihn optimale Verfahren zu finden, ist in erster Linie eine gründliche Voruntersuchung notwendig“, erklärt Dr. Jørn S. Jørgensen, ärztlicher Leiter und Gründer der EuroEyes Augenlaserzentren. Bei Patienten ab 50 Jahren ist die Implantation von Multifokallinsen eine Möglichkeit, um Alterssichtigkeit zu beheben.

Die Operation basiert auf erprobten Techniken, die seit Jahren bei der Behandlung des Grauen Stars angewendet werden. Das Besondere: Mit dem Eingriff können sowohl Alters- als auch Kurz- und Weitsichtigkeit in einem Schritt behoben werden. Zudem ist es heute möglich, Hornhautverkrümmungen gleich mitzubehandeln.

„In den letzten Jahren haben sich die Kunstlinsen stark weiterentwickelt. Wir setzen beispielsweise moderne Implantate mit integriertem Blaulichtfilter und UV-Schutz ein. Hierdurch wird die Netzhaut des Auges geschützt“, erläutert Jørgensen.

Dauerhaft ohne Brille

Die aus weichem Kunststoff bestehende Multifokallinse ist auf der Vorderseite in mehrere Ringe mit unterschiedlicher Brechkraft gegliedert. Sie erzeugt zwei Brennpunkte: einen für die Nähe – den Bereich von 30 bis 45 Zentimetern – und einen für die Ferne. Weltweit belegen über 25 Millionen Implantationen die sehr guten Erfahrungen. EuroEyes ist auf diesem Gebiet in Deutschland Marktführer.

Die zehn- bis 15-minütige Operation wird unter lokaler Anästhesie mit betäubenden Augentropfen durchgeführt. Müssen beide Augen behandelt werden, geschieht dies im zeitlichen Abstand von einem Tag. Schon nach zwei bis vier Tagen ist der Heilungsprozess so weit abgeschlossen, dass der Patient gut sehen kann.

Die Implantation von Multifokallinsen kostet ab 2.800 Euro pro Auge. „Die Kosten erscheinen im ersten Moment hoch, aber langfristig erübrigen sich dafür auch die Ausgaben für Gleitsichtbrillen oder Kontaktlinsen“, so Jørgensen. Klinische Studien belegen, dass 90 Prozent der behandelten Patienten, die beidseitig Multifokallinsen erhielten, dauerhaft keine Sehhilfe mehr benötigen.

Neben der Implantation von Multifokallinsen können sich Alterssichtige beispielsweise auch durch eine sogenannte Monovision oder mit dem Intracor-Laser behandeln lassen. Das Intracor-Verfahren bietet sich insbesondere bei Patienten an, die neben der Alterssichtigkeit nur eine geringe Weitsichtigkeit aufweisen.

Über die EuroEyes Deutschland GmbH

Die EuroEyes Klinikgruppe ist mit 21 Augenlaserzentren sowie über 300.000 durchgeführten Augenoperationen eine der größten selbstständigen Klinikgruppen für Augenlaserchirurgie in Europa. Die Ärzte der EuroEyes Klinikgruppe verfügen über umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der refraktiven und intraokularen Chirurgie. Der Fokus liegt auf der Korrektur von Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Alterssichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Die erste Klinik der EuroEyes Gruppe wurde 1995 von Dr. med. Jørn Slot Jørgensen in Hamburg eröffnet.

Quelle Text: EuroEyes Deutschland
Bild: „obs/Technolas Perfect Vision“



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