Berufstätige ernähren sich nur unregelmäßig

Geregelte Mahlzeiten in Ruhe einzunehmen ist für viele Berufstätige schon fast ein Traum. Ergebnissen neuer Umfragen zu Folge ernähren sich 28 Prozent aller Berufstätigen nur am Wochenende regelmäßig.

Mangels Zeit wird zwischen zwei Besprechungen schnell ein Müsliriegel in den Mund geschoben, um das Hungergefühl zu bekämpfen, die Arbeit schnell noch fertig zu machen ist wichtiger, als die Frühstücks- oder Mittagspause.

Vielleicht könnte ja auch ein früherer Feierabend locken, wenn das Essen in einer Minute nebenher erledigt werden kann. Oder gerade ist ein wenig Luft, der Hunger zwar nicht da, aber gegessen wird dennoch, weil es die Zeit gerade erlaubt.

Leider sind diese Szenarien für viele Berufstätige tägliche Routine. Dabei kann die ungesunde Lebensweise durchaus gravierende Folgen haben. Adipositas, Magenleiden bis hin zu Geschwüren, aber auch Herzinfarkte und nicht zuletzt auch Krebs werden durch unregelmäßige Essgewohnheiten begünstigt.

Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Umfrage des Konzerns Nestle. Demnach nehmen sich immer weniger Deutsche ausreichend Zeit zum Essen. So ernähren sich erschreckende 28 Prozent aller Berufstätigen nur an den Wochenenden regelmäßig. Dabei ist das Zubereiten von Speisen in der heimischen Küche noch immer die beste Möglichkeit, bewusst und vor sich gesund zu ernähren.

Es macht sicherlich mehr Mühe, sich am Abend zuvor beispielsweise einen Milchreis oder Grießbrei selbst zuzubereiten, den man am nächsten Tag für die Pause bei der Arbeit einpackt, doch kann man hier sicher sein, keinen chemischen Haltbarkeitsmacher oder künstliche Aromen vorzufinden, wie in der schnell im Supermarkt erworbenen Packung.

Dies gilt verständlicherweise nicht nur für die Süßspeisen, sondern auch alle anderen Nahrungsmittel.

Bildquelle: aboutpixel.de / Salat? © Kim Czuma

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