Bluthochdruck

Bluthochdruck liegt vor bei Blutdruckwerten ab 140/90 mmHg. Die Blutdruckwerte sind bei keinem Menschen konstant – auch nicht bei einem völlig Gesunden. Zum Beispiel steigt bei körperlicher Anstrengung der Blutdruck, um den Anforderungen gerecht zu werden.



Auch ändert er sich im Laufe des Tages: Nachts ist er am niedrigsten, morgens nach dem Aufstehen am höchsten. Dennoch gibt es Grenzwerte, die der Blutdruck – in Ruhe gemessen – nicht überschreiten sollte.

Blutdruckgrenzwerte zur Diagnosestellung der Hypertonie bei unterschiedlichen Messverfahren:
Bluthochdruck liegt vor bei Werten über 140/90 mmHg bei Messung in der Arztpraxis und bei über 135/85 mmHg bei Selbstmessung. Studien, die sich mit der Häufigkeit des Auftretens von Bluthochdruck in der Bevölkerung befassen, haben ergeben, dass in Ländern mit westlicher Lebensweise etwa jeder zweite Erwachsene an einem Bluthochdruck (Blutdruckwerte von > 140/ 90) leidet.

Neben dieser erblichen Disposition wirken aber Lebensstilfaktoren (Ernährung) letztlich auslösend oder verstärkend. Vielfältige wissenschaftliche Untersuchungen konnten den Einfluss der folgenden Risikofaktoren sichern:



* Übergewicht
* zuviel Kochsalz
* Alkohol
* Nikotin
* Stress
* mangelnde Bewegung

Der Bluthochdruck verläuft meist jahre- bis jahrzehntelang beschwerdefrei. Mit zunehmender Dauer können allerdings Herz, Blutgefäße, Gehirn und Nieren geschädigt werden. Diese Schädigungen verursachen ihrerseits Beschwerden und können zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

Therapiemöglichkeiten:

Kochsalz und Ernährung
Wird der Kochsalzverbrauch von 12 bis 15 Gramm pro Tag auf täglich vier bis sechs Gramm gesenkt, bewirkt dies bei etwa jedem zweiten Hypertoniker eine mäßige Blutdrucksenkung von etwa zehn bis 15 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg). Wird die Kochsalzmenge weiter verringert – auf etwa drei Gramm Kochsalz pro Tag –, führt dies sogar zu einer ausgeprägten Blutdrucksenkung.

Übergewicht
Eine Gewichtsabnahme kann den Bluthochdruck bei übergewichtigen Menschen normalisieren. Wer sein Gewicht um nur fünf Kilogramm reduziert, bewirkt damit bereits eine Blutdrucksenkung um etwa zehn Millimeter Quecksilbersäule (mmHg).

Alkohol und Rauchen
Menschen mit Bluthochdruck sollten ihren Alkoholkonsum stark einschränken oder am besten ganz einstellen. Es wird unbedingt empfohlen, täglich weniger als 30 Gramm Alkohol zu sich zu nehmen.

Körperliche Aktivität
Alle Menschen mit Bluthochdruck profitieren von einem regelmäßigen körperlichen Training, besonders solche, die sich vorher nicht oder nur ungenügend sportlich betätigt haben. Empfohlen wird ein Training von etwa 30 Minuten an drei Tagen in der Woche, um eine blutdrucksenkende Wirkung zu erzielen.

Infos über Bluthochdruck beim Deutschen Grünen Kreuz: www.dgk.de

Infoseiten von MSD http://bluthochdruck.msd.de

Bluthochdruck ist heilbar: http://www.dr-schnitzer.de



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