Buchtipp – Neuauflage von „HUNGER & LUST“

Mündige Essbürger brauchen keine Ernährungsregeln – Das erste Buch zur „Kulinarischen Körperintelligenz“ stärkt Vertrauen in den echten Hunger

Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE: „Ganz grundsätzlich und für gesunde Menschen stimmt seine [Knops] These vermutlich.“

Das erste Buch zur Kulinarischen Körperintelligenz erscheint als zweite Auflage in der Vito von Eichborn-Edition BoD: Autor Uwe Knop hat „HUNGER & LUST“ um die wichtigsten Studienergebnisse und Ernährungserkenntnisse erweitert, die seit Juni 2009 erschienen sind.

Der Ernährungswissenschaftler und Medizin-PR-Experte analysierte damit mehr als 200 wissenschaftliche Untersuchungen der Jahre 2007 bis 2010 und bestätigt endgültig die Erkenntnis: „Ernährungsempfehlungen entspringen vorwiegend der Fantasie findiger Statistiker. Beweise sucht man hingegen vergeblich.

Für unser Essverhalten zählt daher nur eines: volles Vertrauen in die eigenen Körpergefühle Hunger und Lust.“ Knop liefert dazu leicht verständliche Empfehlungen, wie man seinen echten Hunger – das wichtigste Gefühl zur Lebenserhaltung – wieder spüren lernt. Die Hauptbotschaft ist und bleibt:

„Vergessen Sie alles, was Sie über gesunde Ernährung zu wissen glauben. Essen Sie nur dann, wenn Sie echten Hunger haben, und zwar nur das, worauf Sie Lust haben und was Ihnen gut schmeckt – denn jeder Mensch is(s)t anders.“ HUNGER & LUST ist ein Buch für mündige Essbürger mit eigener Meinung, das zum kritischen Nachdenken und selbstbewussten Hinterfragen von Ernährungsregeln und Diätversprechen anregt.

Ernährungsempfehlungen und Diätratschläge gibt es wie Sand am Meer. Wissenschaftliche Beweise für irgendeine der gängigen Regeln oder Trenddiäten sucht man jedoch wie die berühmte Nadel im Heuhaufen.

Für Knop „kein Wunder, denn die fehlenden Nachweise sind systembedingt: Ernährungsforschung basiert maßgeblich auf der Suche nach statistischen Zusammenhängen, deren alltägliche Relevanz jedoch gegen Null tendiert.“ Diese „Beobachtungsstudien“ liefern daher niemals Beweise, also keinen Ursache-Wirkungs-Beleg, sondern nur theoretische Hinweise mit schwacher Aussagekraft.

Leider werden viele dieser rein spekulativen Hinweise zur „gesunden“ Ernährung als Wahrheit in die Welt posaunt: 5x am Tag Obst und Gemüse ist gesund, rotes Fleisch verursacht Darmkrebs, Fast Food und Süßigkeiten machen dick, Salz erhöht den Blutdruck oder Schokolade schützt unser Herz (1).

Frühstück in gefütterten Pantoffeln macht dick!

Genauso wie Forscher eine bessere Gesundheit bei Rotweintrinkern beobachtet haben und daher gerne ein Glas Wein täglich propagieren, so könnten sie auch die statistische Verbindung finden, dass ein Frühstück in gefütterten Pantoffeln mit Übergewicht zusammenhängt.

„Danach sucht aber anscheinend keiner. Vielleicht, weil die Menschen darüber lachen würden, wenn die anschließende Empfehlung hieße: Nicht in gefütterten Pantoffeln frühstücken, um Übergewicht zu vermeiden“, vermutet Knop. Auf jeden Fall seien in beiden Fällen die „99,9% des Restlebens“ für die beobachteten Effekte verantwortlich – sicher nicht der eine statistische Zusammenhang, der maximal ein „Marker“ für einen gewissen Lebensstil sein kann.

Daher sind seiner Meinung nach alle gängigen Ernährungsregeln nicht mehr als vage Vermutungen, „für deren Wahrheitsgehalt sicher kein seriöser Wissenschaftler seine Hand ins Feuer legen würde.“

Essenziell: Nur essen, wenn man echten Hunger hat

Statt nach fiktiven Ernährungsregeln zu essen, sollten die Menschen besser ihren echten Hunger wieder entdecken. „Der echte Hunger, das ist der biologische Hunger, den wir spüren, wenn unser Körper Nährstoffe benötigt“, so Knop. „Wenn Sie echten Hunger haben, dann spielt es keine Rolle, was Sie essen, sondern das Sie sich dabei wohl fühlen und genießen, bis Sie satt sind.“

Aufgrund der elementaren Funktion des echten Hungers widmet sich auch die Forschung wieder verstärkt diesem essenziellsten Trieb zur Lebenserhaltung – und erkennt mehr und mehr die positiven Effekte eines derart biologisch gesteuerten Essverhaltens auf das Körpergefühl und auf das natürliche, individuelle Gewicht (I).

Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) stimmt Knops These „nur essen, worauf man Lust hat, wenn man echten Hunger hat“ im Kern zu: „Ganz grundsätzlich und für gesunde Menschen stimmt seine These vermutlich“, so Antje Gahl, Sprecherin der DGE. Leider hätten jedoch viele Menschen den Zugang zum Hungergefühl verloren (2).

„Aufgrund dieser begrüßenswerten DGE-Erkenntnisse wäre es nur konsequent, wenn sich die Ernährungsexperten verstärkt um Aufklärungskampagnen kümmern, die den Menschen das Gefühl für ihren echten Hunger wieder zurück geben – anstatt rationaler Wissensvermittlung, die ohne Auswirkungen bleibt, weil sich sowieso kaum jemand an irgendwelche Ernährungsregeln hält“, empfiehlt Knop.

In HUNGER & LUST liefert der Ernährungswissenschaftler dazu die grundsätzlichen Empfehlungen, wie Menschen ihren echten Hunger wieder spüren lernen (3) – auch, um dieses essenzielle Gefühl zur Lebenserhaltung künftig vom „hungerfreien Essen“ zu unterscheiden.
(1) PDF „1.Ostereier sind die besseren Medikamente_DIfE“
(2) PDF „2.Empfehlung DGE-Kampagnen Echter Hunger“
(3) PDF „3.Wie erkenne ich den echten Hunger?“

Kontakt:
Uwe Knop, Postfach 80 08 73, 65908 Frankfurt a.M.

E-Mail: presse@echte-esser.de | Website: www.echte-esser.de

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