ergonomisch sitzen im büro

Büroarbeit: Sitzen Sie gut? – Zwei Präventivmaßnahmen

Arbeitsalltag ist für die allermeisten von uns die Tätigkeit am Schreibtisch: E-Mails beantworten, Präsentationen erstellen, Texte verfassen oder etwas lesen; wir sitzen am Schreibtisch, vor uns der Rechner und hinter uns meist die Rückenlehne. Gegen Nachmittag fangen dann viele an, auf ihren Stühlen herum zu wackeln: Rückenschmerzen machen sich bemerkbar; andere klagen über einen steifen Nacken. Ursache ist allzu oft das falsche Sitzen: Stühle sind nicht passend, Maus und Tastatur stehen unpraktisch und der Bildschirm ist viel zu nah. All das kann dazu führen, dass wir abends mit Schmerzen auf der Couch liegen und irgendwann mit gesundheitlichen Beschwerden beim Arzt auf der Liege.

ergonomisch sitzen im büro

Richtwerte, nach denen Sie Ihre Sitzhaltung ausrichten können.

Erstens: Die richtige Haltung finden

Im Grunde ist der Mensch fürs Sitzen nicht gemacht. Laufen und Liegen täten ihm besser: doch so können wir selten arbeiten. Also wird versucht, durch zahlreiche Sitzkonzepte eine gesunde Position zu finden. Allerdings gibt es rein wissenschaftlich keine Standards, um gesundes Sitzen messen zu können und auch keine allgemein gültigen Regeln, wie man generell gesund sitzt. Je nach Körperbau, Muskelmasse und Veranlagung sitzen wir mal besser und mal schlechter. Die einen können dabei von Stühlen wie dem swooper profitieren, die ohne Lehne und mit dreidimensionaler Beweglichkeit arbeiten. Andere sitzen auf einem kahlen Holzstuhl am besten. Dritte brauchen einen Bürostuhl mit Lehne.

Die Uni Bremen stellt einen Leitfaden zur Verfügung, der das dynamische Sitzen erklärt. Es soll dabei helfen, möglichst wenige oder keine Beschwerden beim Sitzen zu haben. Dabei wird vor allem auf Bewegung und Positionswechsel gebaut.

Zweites: Maus, Tastatur und Bildschirm richtig stellen

Neben dem Stuhl zentral ist die Anordnung und Position der „Werkzeuge“: Maus und Tastatur sollten etwa 40 Zentimeter entfernt stehen, der Bildschirm jedoch weiter weg. Wichtig ist auch, dass manche Dinge auf dem Tisch weiter weg stehen, sodass man sich ab und an Strecken muss: etwa Locher oder Tacker. Das soll zusätzliche Bewegungsabläufe integrieren.

Mehr zur Anordnung auf dem Tisch finden Sie hier und hier.

Bild: Maluson, shutterstock.com

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