CrossFit - Hartes Fitness-Training, das an die Grenzen geht - Was kann die neue Sportart?

CrossFit – Was kann die neue Trendsportart?

CrossFit - Hartes Fitness-Training, das an die Grenzen geht - Was kann die neue Sportart?Eine neue Sportart macht derzeit auch in Deutschland von sich reden: CrossFit. Was sich irgendwie nach nettem Ausdauertraining anhört, entpuppt sich bei näherem Hinsehen eher als harte Fitness-Einheit in amerikanischen, militärischen Bootcamps. Und tatsächlich: Dort kommt CrossFit unter anderem bereits zum Einsatz – inzwischen aber auch in einigen spezialisierten Studios in Deutschland. Bei CrossFit soll durch die Kombination von unterschiedlichen Kraft-, Ausdauer- und Beweglichkeitsübungen das Optimum an sportlicher Leistung aus dem Körper geholt werden.


Nur was für ganz Harte: CrossFit

Die Trainingseinheiten umfassen neben Aufwärmen und Auslockern anspruchsvolle und sehr anstrengende Übungen wie Gewichtheben, Sprinten und Ausdauerlauf, Gymnastikübungen, Rudern, Medizinballtraining und einiges mehr. Das Laufen findet zum Beispiel unter Hinzunahme von schweren Geräten oder schweren Westen statt – mehrere hunderte Liegestützen, Sit-ups und ähnliche Übungen sollen dem Körper das Maximum abverlangen. Dabei wird abwechselnd auf Zeit trainiert, ausschließlich auf Muskelkraft und Gewicht gesetzt oder beispielsweise im Zirkeltraining trainiert.

Auf Dauer zu fordernd – CrossFit geht an die Substanz

Sicher – wer jung ist, vor Kraft nur so strotzt und nicht weiß, wohin mit seiner Energie, sollte sich vielleicht sogar einmal ans CrossFit ran wagen. Allerdings können durch das intensive und oft zu schnelle Training auch echte, gesundheitliche Schäden angerichtet werden – das Training sollte daher nach unserer Beurteilung niemals ohne die Anleitung und Aufsicht eines professionellen, fertig ausgebildeten Trainers stattfinden. Sinnvoll kann es sein, CrossFit mit entspannenden und regenerierenden Einheiten wie Meditation oder Saunieren zu kombinieren, um den Körper nicht kaputt zu trainieren. Ob CrossFit wirklich geeignet ist und der eigene Körper langfristig solche Strapazen aushält, kann vor allem aber von einem Sportmediziner realistisch eingeschätzt werden.

Foto: TaschaKlick / pixelio.de

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