Depressionen Volkskrankheit Nummer eins

Depressionen auf dem Weg zur Volkskrankheit Nummer eins



Unter einem „Formtief“ leidet jeder Mensch einmal. In der nassen, dunklen und kalten Jahreszeit, in der wenig Sonne, dafür viel Kälte und vor allem diffuses Licht herrschen, sind leichte Depressionen weit verbreitet.

Es wird davon ausgegangen, dass etwa ein Fünftel aller Deutschen wenigstens einmal in ihrem Leben an einer mehr oder minder schweren Depression erkranken.

Das Gefühl der Niedergeschlagenheit, der Antriebslosigkeit und der Schwermut, die keine erkennbaren Ursachen haben, kennen demnach nicht wenige Menschen. Besonders in den Herbst und Winter Monaten leiden viele Menschen unter diesen Symptomen.



In den Industrieländern steht die Depression damit sogar bereits auf Platz vier der so genannten „Volkskrankheiten“. Damit ist die Depression als Krankheit weit häufiger als die gefürchteten Krankheiten Aids oder Krebs. Die WHO geht in ihren Hochrechnungen sogar davon aus, dass Depressionen bis zum Jahr 2020 an Platz zwei der Volkskrankheiten steigen wird, bis sie im Jahr 2030 sogar den Spitzenplatz der Volkskrankheiten besetzen wird.

Ein großes Problem ist dabei nicht nur die Erkennung der Depression, sondern vor allem die Anerkennung der selben als eine Erkrankung. Dabei sind die gesundheitlichen Auswirkungen einer Depression ebenso schwer zu bemessen, wie die anderer Erkrankungen auch. So kann eine Depression im schlimmsten Fall sogar zu einer Erwerbsunfähigkeit führen oder im allerschlimmsten Falle sogar zum Tod durch Selbstmord.

Zwar muss nicht automatisch jedes „Wintertief“ auch in einer Depression enden, doch gehört die Depression zu den Erkrankungen, bei denen eine extrem hohe Rückfallquote besteht.

Je früher eine Depression erkannt wird, desto großer die Chancen, einen solchen zu vermeiden oder gar das Risiko einzugehen, dass eine Depression einen chronischen Verlauf nimmt.

Bildquelle: aboutpixel.de / Melancholie © Janine Blank



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