Der Gang zur Toilette

Der richtige Toiletten-Gang – wissen Sie, wie das geht?

Klar: jeder von uns weiss, wie man auf die Toilette geht. Tür auf, Hose runter, hinsetzen – Däumchen drehen. Eigentlich ganz einfach, oder? Denken Sie – dabei ist wohl ein falsches Stuhlverhalten oft Grund für lästige Darmerkrankungen und schmerzhafte Sitzungen. Der bekannte „Heimscheisser“ etwa kann nur zuhause und quält seinen Darm durch den Tag; andere wiederum sind so ungeduldig auf der Toilette, dass sie es mit Gewalt versuchen. Dabei ist der Darm letztlich auch ein sensibles Kerlchen. Bedenken Sie also besser ihren Stuhlgang.

Eine Einleitung zum richtigen Stuhlgangverhalten

Der Gang zur Toilette

Die Sitzung sollte nicht zu lange dauern – zwei Minuten am besten nicht überschreiten.

Die bekommt man in England direkt mittels „WC-Fibel“ vom Gesundheitsamt. Wichtig sei es, dass man entspannt und gerade auf der Toilette sitzt. Doch das alleine reicht noch nicht, viel wichtiger ist es nämlich, beim Stuhlgang nicht zu pressen – lediglich am Anfang dürfe man leicht nachhelfen, so der Ratgeber des Krankenhauses Linz am Rhein.

Bereits im Jahr 1996 erschien eine Studie, die die Ursache von häufig auftretenden Hämorrhoiden-Erkrankungen in Industriestaaten in der falschen Hockhaltung auf der Toilette sah. Demnach solle man in der natürlichen Hocksitzhaltung den Darm entleeren – mit den Füßen auf der Toilettenbrille. Besonders praktikabel erscheint das wohl nicht. Allerdings gilt hier wohl: Probieren geht über Studieren. Wer so seine Hämorrhoiden erfolgreich bekämpfen kann, dem seien breitere Toilettenbrillen empfohlen.

Auch die Ernährung wirkt sich auf den Darm aus

Vertragen wir Nahrung nicht, dann reagiert der Darm schon mal mit Durchfall oder Blähungen. Doch manchmal ist der Rebellionsprozess schleichend. Fettiges Essen, viel Zucker oder auch fehlende Ballaststoffe lassen den Darm leiden. Vor allem Ballaststoffe sind essenziell für die Arbeit des Darms: sie helfen ihm den Speisebrei zu bewegen. Zusätzlich wird dafür aber auch Wasser benötigt. Deshalb sind die 2 Liter pro Tag auch für den Darm sehr wichtig. Wasser trinken wir am besten pur – Ballaststoffe können wir über Getreide oder Obst aufnehme, aber vor allem auch durch Kleie oder Leinsamen. Da freut sich der Darm!

Bild: AISPIX by Image Source, shutterstock.com

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