Dick gleich Dumm?

Die Ergebnisse einer neuen Studie zum Thema Übergewicht kommt zu einem erschreckenden Ergebnis.

So hat scheinbar das Gewicht einen Einfluss auf das Gehirn, bei Menschen mit Übergewicht einen durchaus negativen.

Übergewicht gilt als eine der am häufigsten auftretenden Zivilisationskrankheiten weltweit. Schuld an den überzähligen Pfunden sind dabei neben einer ungesunden Lebensweise mit wenig Bewegung und häufig sitzenden Tätigkeiten vor allem auch die falschen Essgewohnheiten in den westlichen Ländern.

Ein deutliches Übergewicht bis hin zur Adipositas ist dabei nicht nur unattraktiv, sondern für das Herz – Kreislauf – System extrem gefährlich. Auch andere Körperfunktionen werden in Mitleidenschaft gezogen.

Eine Studie eines Teams von deutschen und englischen Wissenschaftlern des Max Plank Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, des Leipziger Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum für Adipositaserkrankungen und des University College in London kam zu dem Schluss, dass Übergewicht einen negativen Einfluss auf das Gehirn hat.

So weisen Menschen mit starkem Übergewicht nicht nur ein deutlich geringeres Volumen des Gehirns auf, sondern auch eine verringerte Gewebedichte. Ermittelt wurde dies Ergebnis durch die Untersuchungen von Gehirnen von stark übergewichtigen Menschen in einem Magnetresonanztomographen (MRT).

Die Forscher erfassten dabei vor allem auch die Bewegungen der Wassermolekühle im Gehirn, die durch beispielsweise Barrieren im Gewebe gebremst werden können. Die Wissenschaftler des deutsch – englischen Forscherteams werteten diese veränderte Beweglichkeit als einen Hinweis darauf, dass bei stark übergewichtigen bis adipösen Menschen Axone und Myelin geschädigt sind.

Es zeigte sich in der Studie auch, das Frauen, die unter starkem Übergewicht litten, weit stärkere Beeinträchtigungen der Bewegungen der Wassermolekühle auswiesen, als Männer. Weitere Studien sollen nun klären, in welchem Umfang das Geschlecht in Zusammenhang mit Übergewicht einen Einfluss auf unterschiedliche Degenerationsprozesse des Gehirns haben.

Bild: fotolia / Ljupco Smokovski

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