Unfallrisiko mit E-Bike | © panthermedia.net /blurAZ1

Die Nutzung von E-Bikes – Diese Gefahren und Risiken bringt die E-Bike Revolution mit sich

Die Verkaufszahlen von E-Bikes steigen stetig an. Viele E-Bike-Fahrer sind von den zahlreichen Vorteilen der E-Bikes oder Pedelecs, wie sie richtig heißen, überzeugt. Gerade Senioren freuen sich über die neue Beweglichkeit, die ihnen Elektroräder ermöglichen. Nichtsdestotrotz birgt die E-Bike Revolution auch einige Risiken und Gefahren, die nicht einfach so ignoriert werden dürfen. Doch um welche Gefahren handelt es sich hierbei genau?



Der E-Bike Trend

Die Nutzung eines E-Bikes ist nicht nur umweltschonend und gut für die Gesundheit des Radfahrers, sondern schenkt dem Nutzer des E-Bikes auch noch ganz neue Möglichkeiten. So lassen sich beispielsweise viel weitere Strecken mit einem Pedelec zurücklegen, als es für viele mit einem normalen Fahrrad überhaupt möglich wäre. Zwar werden sie immer noch größtenteils von Senioren verwendet, die sich wieder ein wenig mehr bewegen wollen, beziehungsweise auch im Alter in Bewegung bleiben wollen, doch auch jüngere Generationen finden immer häufiger Gefallen an den E-Bikes. Welche Gefahren sich trotzdem beim Fahren mit einem Elektrorad ergeben können, haben wir hier für euch zusammengestellt.

Gefahren und Risiken bei der Nutzung von E-Bikes

Alkoholkonsum

Obwohl über 90 Prozent der Deutschen davon überzeugt sind, dass das Fahren unter Alkoholeinfluss ein Sicherheitsrisiko darstellt, kommt es jährlich zu zahlreichen, zum Teil tödlich endenden Unfällen, die aufgrund von Alkohol am Steuer verursacht wurden. Auch beim Fahren eines Pedelecs sollte man weitestgehend auf den Konsum von Alkohol verzichten, da sich auch hier große Risiken ergeben. Aus diesem Grund ist das Fahren mit E-Bike ab 1,6 Promille sogar strafbar. Schließlich gelten auch E-Bikes als Fahrzeuge. Noch schwerwiegender können allerdings die Folgen sein, wenn man mit einem S-Pedelec, also der schnelleren Variante des E-Bikes unterwegs ist.

Durch die Geschwindigkeit, die man mit diesem Gefährt erreicht, können sich weitere Gefahren ergeben, denn oft können Verkehrsteilnehmer, die unter Alkoholeinfluss stehen, Geschwindigkeiten nicht mehr richtig einschätzen. Aus diesem Grund sind auch die Strafen für das Fahren unter Alkoholeinfluss mit einem S-Pedelec höher: Schon ab einem Alkoholanteil von 0,5 Promille im Blut fallen Strafen, wie zum Beispiel Punkte in Flensburg, Bußgelder oder vorübergehende Fahrverbote an. Es ist also ratsam, auf Alkohol zu verzichten, wenn man noch vorhat, mit dem Pedelec zu fahren.



Höheres Verletzungsrisiko bei Unfällen

Die Zahl der Unfälle, an denen Fahrer von Pedelecs beteiligt waren und sogar verletzt wurden, ist in den letzten Jahren massiv angestiegen, wie auch stern.de berichtet. Besonders Senioren, die die größte Gruppe unter den Pedelec-Nutzern bilden, sind sehr häufig betroffen. Alarmierend ist nicht nur die Tatsache, dass es häufiger zu Unfällen mit den E-Bikes kommt, sondern vor allem, dass das Verletzungsrisiko bei einem solchen Crash um ein Vielfaches höher ist.

Bei Unfällen mit Pedelecs verunglücken mehr Menschen tödlich oder sind schwer verletzt, als bei Unfällen mit gewöhnlichen Fahrrädern. Dies liegt zum Teil auch daran, dass die meisten Nutzer Senioren sind, die sich im Fall eines Sturzes weniger gut abstützen können als junge Menschen, wodurch es häufiger zu Verletzungen kommt. Außerdem tragen nur wenige Senioren Fahrradhelme, wenn sie mit dem E-Bike unterwegs sind. Dabei ist dies durchaus ratsam, da man auf mit Helm deutlich besser geschützt ist, vor allem, wenn man mit Geschwindigkeiten um 25 Kilometer pro Stunde unterwegs ist.

Gesundheit

Wie ihr auch auf augsburger-allgemeine.de nachlesen könnt, gibt es auch für die Gesundheit der Pedelec-Nutzer einige Risiken. Grundsätzlich ist das Fahrradfahren natürlich gesund für Körper und Geist: Man kommt an die frische Luft und ist in Bewegung. Gefahren in Bezug auf die Gesundheit ergeben sich beim Pedelec-Fahren ebenfalls vor allem für Senioren. Diese leiden oft unter Schwindel und sind zum Teil in ihrer Seh- und Hörkraft eingeschränkt. Dies kann fatale Folgen für den Nutzer des E-Bikes haben, wenn derjenige zum Beispiel einen anderen Verkehrsteilnehmer übersieht oder beim Fahren aus dem Gleichgewicht kommt und stürzt. Diese Risiken ergeben sich allerdings auch bei der Nutzung gewöhnlicher Fahrräder.

Fazit zu Gefahren, die mit der Nutzung von E-Bikes einhergehen können

Umsichtige Pedelec-Nutzer | © panthermedia.net /Monkeybusiness Images

Umsichtige Pedelec-Nutzer | © panthermedia.net /Monkeybusiness Images

 

Vor allem für Senioren, die zum Teil aufgrund ihres Alters oder einer Vorerkrankung eingeschränkte Bewegungs-, Seh- oder Hörfähigkeiten haben, ergeben sich beim Fahren mit Pedelecs einige ernst zu nehmende Risiken. Gerade in dieser Altersgruppe kommt es vermehrt zu Unfällen. Man sollte in keinem Fall die Geschwindigkeiten unterschätzen, die man auf einem Pedelec erreichen kann. Andererseits trägt ein besonnener Umgang mit dem E-Bike dazu bei, dass man unfallfrei durch den Straßenverkehr kommt. Wer sich gut absichert, auf Verkehrsregeln achtet und vorausschauend fährt, ist deutlich sicherer unterwegs. Es ist zusätzlich ratsam, einen Fahrradhelm zu tragen, da man so im Falle eines Unfalls oder Sturzes besser geschützt ist. Pedelec-Nutzer, die noch recht gut in Form sind, sollten sich schließlich nicht durch möglichen Gefahren komplett vom Fahren abhalten lassen.



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