Die richtige Matratze finden – aber wie?

Sicherlich kennen Sie das Gefühl: Sie schlafen unruhig, immer wieder drehen und wenden Sie sich. Und am nächsten Morgen plagen Sie Rückenschmerzen. Schuld daran ist in den meisten Fällen die falsche Matratze. Bei der großen Auswahl ist es nicht leicht die Richtige Matratze zu finden. Wasserbett, Federkern- oder Schaumstoffmatratzen. Wie muss eine gute Matratze aussehen?

Die falsche Matratze kann für Rückenschmerzen sorgen.

Die Matratze bestimmt unteranderem wie gut Sie schlafen.

Elastizität muss stimmen

Entscheidend für einen guten Schlaf, ist die Elastizität einer Matratze. Sie ist in zwei Kategorien eingeteilt: Flächen- und Punktelastizität. Diese Faktoren bestimmen, wie die Wirbelsäule liegt. Die Flächenelastizität ist: die gesamte Fläche einer Matratze die beim darauf liegen nachgibt. Punktelastizität ist, wenn nur die Stelle auf der Druck ausgeübt wird, nachgibt. Diese Punktelastizität ist wichtig für sensible Wirbel und die Entlastung der Bandscheiben.

Welche Matratzen-Art ist die beste?

Von allen Matratzen-Arten ist vermutlich die Kaltschaumstoffmatratze die beste. Sie ist absolut geräuschfrei und hat eine hervorragende Punktelastizität. Sie passt sich an die Körperkonturen an und mindert Rückenbeschwerden. Außerdem isoliert sie Wärme merklich besser als andere Matratzenarten. Dies kann aber auch ein Nachteil sein. Wenn Sie eine leicht schwitzende Person sind, ist die Matratze wegen ihrer Isolation eher ungeeignet. Für Sie wäre eine Federkernmatratze besser, da sie die Feuchtigkeit vom Körper wegtransportiert.

 Weniger gut sind Wasserbetten und Luftmatratzen. Die niedrige Punktelastizität ist auf Dauer schlecht für die Wirbel. Wenn Sie zu zweit sind, spürt ihr Partner jede Bewegung, was für einen unruhigen Schlaf sorgt.

Pflege der Matratze

Nach spätestens sieben Jahren sollten Sie ihre Matratze austauschen. Warum? Früher oder später gibt es hygienische Probleme. Ein Mensch verliert pro Nacht im Durchschnitt 0,3 Liter Flüssigkeit und im Jahr 450 Gramm Hautschuppen. Das sind nicht nur optimale Bedingungen für Staubmilben, das kann auch Allergien auslösen.

 Um die Matratze hygienisch zu halten, sollten Sie diese mindestens alle drei Monate drehen. Sorgen Sie dafür, dass genug Luft von unten an die Matratze kommt. Um sie richtig zu reinigen müssen Sie ihre Matratze nicht unbedingt in ein Fachgeschäft bringen. Zuhause können Sie diese einfach abbürsten oder mit einem Schwamm reinigen. Wegen der Staubbildung sollten Sie die Matratze nicht klopfen oder saugen.

Foto: Wallenrock/Shutterstock.com

 

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