Dioxin im Schweinefleisch

Immer weitere Kreise zieht der Skandal um mit Dioxin belastete Lebensmittel.

Nachdem zunächst noch ausgeschlossen wurde, dass mit Dioxin belastetes Schweinefleisch in den Handel gelangt ist, ist dies nun nicht mehr gesichert.

Angefangen hatte es mit Dioxin Belastung in Eiern. Noch zu diesem Zeitpunkt hieß es, Hühnerfleisch oder auch Schweinefleisch sei unbelastet und kein Fleisch in den Handel gelangt.

Inzwischen jedoch geht das Landwirtschaftsministerium in Niedersachsen davon aus, dass doch mit Dioxin belastetes Schweinefleisch in die Kühlregale der Supermärkte gelangt sein könnte.

Im Verdacht steht Fleisch von Tieren eines inzwischen gesperrten Hofes im Landkreis Verden. In Nordbayern könnte zudem dioxinhaltiges Schweinefleisch eines Mastbetriebes aus Sachsen-Anhalt verkauft worden sein.

Anders als bei Eiern jedoch ist bei Schweinefleisch nicht nachzuvollziehen, aus welchem Betrieb das Fleisch stammt. Auf den Verpackungen von Schweinefleisch aus der Kühltheke stehen weder Angaben zum Herkunftsbetrieb noch zum Bundesland. Auch die aufgedruckten Länderkürzel auf den Verpackungen zeigen nur, in welchem Land der letzte verarbeitende oder verpackende Betrieb seinen Sitz hat.

Selbst wenn Verbraucher ihr Fleisch direkt bei einem Metzger kaufen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich dabei um Fleisch aus einem der unter Verdacht stehenden Betriebe stammt, da diese ebenfalls ihr Fleisch über den Großhandel beziehen.

Wer wegen der jetzt aufgetretenen Verdachtsfälle von Dioxin in Schweinefleisch nun ganz sicher gehen möchte, woher das Schweinefleisch auf dem Teller stammt, der sollte sein Fleisch direkt vom Erzeuger kaufen.

Dort kann mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass das Fleisch aus dem Betrieb der Nähe stammt und nicht möglicherweise aus einem der unter Verdacht stehenden Betriebe.

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