E-Zigaretten: steht die Alternative zum herkömmlichen Rauchen vor dem Aus?

E-Zigaretten werden nicht nur dazu eingesetzt, um mit dem Rauchen von normalen, nikotinhaltigen Zigaretten aufzuhören, sondern gelten auch als Genussmittel. Auch durch ein vielfältiges Angebot an Geschmacksrichtungen hat sich das Rauchen von E-Zigaretten, laut Daten des Verbandes des E-Zigarettenhandels (VdeH), bei rund zwei Millionen deutschen Konsumenten als Alternative zur herkömmlichen Zigarette durchgesetzt. Jetzt will die EU-Kommission jedoch dafür sorgen, dass E-Zigaretten, statt in Supermärkten, nur noch, wie zum Beispiel Nikotinpflaster, in Apotheken erhältlich sein sollen. Die E-Zigaretten-Lobby läuft Sturm und es stellt sich die Frage, in wie weit die Entscheidung über Genuss und der Umgang mit dem eigenen Körper staatlich reguliert werden sollten.



Dürfen E-Zigaretten bald nicht mehr frei verkauft werden?

Dürfen E-Zigaretten bald nicht mehr frei verkauft werden?

 

E-Zigaretten: die dampfende Alternative zu herkömmlichen Zigaretten

Mit E-Zigaretten wird eine, in den meisten Fällen nikotinhaltige, Flüssigkeit verdampft.  Im Gegensatz zu herkömmlichen Zigaretten, ist der Anteil an Nikotin jedoch geringer und es gibt sogar auch Modelle, die ganz ohne Nikotin auskommen. Darüber hinaus werden für E-Zigaretten auch verschiedene  Geschmacksrichtungen, wie Ananas, Kirsche oder Kaffee,  angeboten, was an die orientalische Wasserpfeife erinnert. Die E-Zigarette ist aus diesem Grund ein Genussmittel, das den Konsum von Nikotin nicht stoppt, jedoch eine Alternative zum normalen Rauchen darstellt. Mehr ausführliche Informationen zu den auf dem Markt erhältlichen E-Zigaretten finden Sie auch bei http://pipeline-store.de.

 

Das Aus für E-Zigaretten?

Seit 2006 sind E-Zigaretten auch auf dem europäischen Markt erhältlich und dürfen frei verkauft werden. Jedoch könnten die Zeiten in denen Verdampfer in Supermärkten erhältlich waren bald der Vergangenheit angehören, denn die EU-Kommission will alle E-Zigaretten, die einen bestimmten Wert an Nikotin enthalten, als Arzneimittel einstufen.  Das dürfte den rund zwei Millionen Rauchern von E-Zigaretten in Deutschland wenig schmecken. Die Interessengemeinschaft E-Dampfen kritisiert die Gesetzesvorlage der EU-Kommission aus diesem Grund auch stark. Schon seit längerer Zeit sorgen der Schutz von Nichtrauchern und damit die Regulierung des Tabak-Verkaufs versus die Freiheit selber über die Wahl der Genussmittel zu entschieden, für Konfliktpotential.

 

Haben die Deutschen es verlernt zu genießen?

Zu den neuen Streitigkeiten um die E-Zigaretten passt auch eine Studie des Marktforschungs- und Beratungsinstituts Rheingold, die ergab, dass die Deutschen es immer mehr verlernt haben zu genießen. Ob Sex, Freizeit oder Essen; bedingt durch immer mehr Anforderungen im den Job oder im Alltag scheint der Sinn für den Genuss zu fehlen.  46 Prozent der Befragten gaben an, dass sie nicht mehr in der Lage sind abzuschalten und einfach mal zu genießen.  Besonders Männer haben Schwierigkeiten nach einem stressigen Tag im Büro bewusst alles Sorgen hinter sich zu lassen und die freie Zeit zu genießen. Problematisch gestaltet sich dabei der Wunsch nach Perfektionismus und der Anspruch an sich selber, dass erst etwas genossen werden darf, wenn etwas Wichtiges geleistet wurde. Das Problem: kaum einer schafft es wirklich den Kopf im richtigen Momentan auszuschalten und sich einfach mal bewusst der Völlerei oder einem abenteuerlichen Hobby hinzugeben.



Vielleicht ist also umdenken angebracht, denn der Genuss lässt sich nicht immer planen und manchmal sollten wir einfach loslassen, denn zur Not gibt es ja auch Dienstleister, wie zum Beispiel an der http://www.bellevue-esthetics.ch/, die die kleinen Sünden des Alltags wieder regulieren können. Vielleicht sollte den Menschen wieder, wie jetzt am Beispiel der Streitigkeiten um die E-Zigaretten deutlich wird, mehr eigene Entscheidungsfreiheit zugebilligt werden, denn ob mit Nikotin , viel Kalorien und Alkohol oder ohne Genussmittel und als veganer Sportler; sterben werden wir wahrscheinlich eh alle.

 

Bild: Pop Paul-Catalin /shutterstock.com



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.