champagner cava cremant

Echter Champagner oder tut’s auch Cremant?

Dass Champagner eher ausversehen entstanden ist, mag man heute gar nicht mehr glauben. Auch der Nebeneffekt der Herausspringenden Korken war eher lästig. Mittlerweile gibt es keine gute Party mehr, bei dem dieser Trick nicht als Show-Effekt genutzt wird. Wären die Engländer nicht so scharf auf den Prickel-Wein gewesen, wir hätten heute wohl keinen Champagner. Er ist der Inbegriff für gute Laune und ein rauschendes Fest! Wohlgeschützt wird der Name und Ruf, nur Schaumweine aus der Champagner-Region dürfen sich so nennen. Das Prestige des Getränks bestimmt auch den Preis – deshalb ist dieser oft auch nicht gerechtfertigt. Kenner schwören schon länger auf Cremant – ist da etwas dran?

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Sparkling Water: der Reiz liegt im hohen Kohlensäuregehalt.

Verschiedene Anbaugebiete für Schaumweine

Über hundert Euro zahlt man für eine gute Flasche Champagner im Restaurant – privat erhält man sie zwar günstiger, doch Flaschenweise für eine Feier kann sich das wohl kaum einer leisten. Die Champagnermarken von unterschiedlichen Produzenten sind meist ein einzelnes Prestige-Objekt auf der Party. Champagner ist allerdings nicht der einzige Schaumwein auf der Welt. Überall auf der Welt werden ähnliche kohlensäurehaltige Weine hergestellt. Cava heißt er dann in Spanien oder Crémant in anderen frankophonen Regionen. Auch Deutschland kennt seinen Winzersekt. Vor allem der Crémant erfreute sich in den vergangenen Jahren wachsender Beliebtheit.

Crémant als heimlicher Champagner

Denn dieser muss seit 1994 ebenso nach dem Champagnerverfahren hergestellt werden, um sich Crémant nennen zu dürfen. Nur stammt er eben nicht aus der Champagner-Anbau-Region. Je nach Winzerer kann dieser Schaumwein sogar besser schmecken als ein echter Champagner – das ergaben auch Verbraucheruntersuchungen. Im Handel sind diese Schaumweine bereits ab ein paar Euro zu haben; allzu billig sollte man ihn dennoch nicht kaufen. Fusel bleibt Fusel.

Egal ob Champagner oder Crémant: Schaumweine eignen sich auch ideal für die derzeit so angesagten Mix-Getränke Hugo und Aperol Spritz. Durch den hohen Kohlensäureanteil können Sie auch noch einen Schuss Aperol oder Sirup vertragen, ohne an Spritzigkeit zu verlieren.

Bild: Igor Klimov, shutterstock.com

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