Eine Massage die für sehr viel Entspannung sorgt

stempelmassageDie Kräuterstempel-Massage ist eine Massageart, bei der Kräuter, Gewürze und Öle in Tücher gewickelt, erhitzt und auf die Haut gegeben werden.



Diese Massageform hat ihren Ursprung im asiatischen Raum und findet sowohl im Wellness- als auch im therapeutischen Bereich Anwendung.

Ursprung und Bezeichnungen

Die Kräuterstempel-Massage hat sowohl in weiten Teilen Ostasiens als auch in Indien eine lange Tradition. Im asiatischen Raum wird diese Massageart auch Pantai Luar oder TaoZi genannt. Die indische Bezeichnung für Massagen mit heißen Wickeln lautet Pinda Sweda und ist Bestandteil der Ayurveda Medizin. Eine in Europa immer bekannter werdende Form der ayurvedischen Kräuterstempel-Massage ist die Jambira Pinda Sweda, ein Kräuterstempel mit Zitronen und Kokosnuss.



Diese Art der Kräuterstempel-Massage verleiht der Haut auf natürliche Weise Schönheit und Festigkeit, daher erfreut sie sich gerade bei Frauen großer Beliebtheit. (1)

Wirkungsvoll und beliebt

Eine Kräuterstempel-Massage kann in ihrer Zusammenstellung genauso vielseitig wie in ihrer Wirkung sein. Je nach Konstitutionstyp und aktueller Verfassung des Gesamtzustandes sowie der Haut, können die Inhaltsstoffe der Stoffsäckchen variieren. Als Stempeltücher werden in der Regel Seide oder Leinen verwendet.

Durch die Wärme und die anregenden Kräuter wirkt diese Massage sehr gut bei Verspannungen und Durchblutungsstörungen. Des Weiteren stimuliert sie Körperfunktionen, Organtätigkeiten und das Verdauungssystem.

Die Kräuterstempel-Massage ist sowohl bei Kunden als auch bei Masseuren sehr beliebt. Sie ist unkompliziert vorzubereiten, sehr angenehm, wirkungsvoll und verteilt einen wohligen Duft im Raum, der für absolutes Wohlbehagen sorgt. (2)

Ablauf einer Kräuterstempel-Massage

Eine Massage mit den gefüllten, heißen Stoffstempeln kann auf dem gesamten Körper oder nur auf bestimmten Partien erfolgen. Die Kräuterstempel werden dabei mit Kräutern, Gewürzen oder auch Früchten gefüllt und im Ölbad auf etwa 70 Grad erhitzt.

Da die Stempel zunächst sehr heiß sind, werden sie nur für einen kurzen Moment auf die Haut gedrückt und erzeugen durch die Hitze bereits erste Reaktionen im Gewebe. Nach einer großflächigen Abklopfung der Haut, wenn die Stempel abgekühlt sind, werden sie in gleichmäßigen Bewegungen über die Haut gerieben und gestrichen.

Die Wirkstoffe dringen tief in das Gewebe ein, lockern es und sorgen für eine Vitalisierung der Hautzellen.

Quellen:
1) Anna Cavelius und Birgit Frohn (2004): Gesund und Schön durch Ayurveda, 1. Aufl., München, Südwest, 151f.
2) Liane Jochum und Dagmar Fleck (2009): Kräuterstempel-Massage: Kräuteranwendungen für Schönheit und Wohlbefinden, 1. Aufl., Neue Erde.

Foto: Copyright Jonas Glaubitz – fotolia.com

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