Einfach lecker grillen

Die Grillsaison neigt sich langsam dem Ende zu. Grund genug noch mal richtig schön die Holzkohle zu befeuern. Wenn Ihnen aber schon langsam von zu viel mariniertem Supermarkt-Steak und den guten, alten Rostbratwürsten im praktischen 20er-Pack übel wird, haben wir ein paar Tipps für Sie. Denn das Grillgut muss nicht vor Fett und Geschmacksverstärkern triefen, damit es schmeckt. Gebraucht werden nur zwei Zutaten: gutes Fleisch und Kräuter. Fertig ist der leckere und sogar gesunde Grillgenuss.  



Die wichtigste Zutat für den gelungenen Grillgenuss: das Fleisch

Die wichtigste Zutat für den gelungenen Grillgenuss: das Fleisch

 

Weniger ist mehr: gutes Fleisch ist wichtig

In der Grillsaison sind die Supermärkte voll mit Fleisch, Rostbratwürsten und Co. Dabei wird das Schwein oder Rind besonders gerne schon mariniert verkauft. Jedoch lässt sich so die eine oder andere Schwachstelle des Fleisches leicht überdecken. Selbst wenn das Steak qualitativ einwandfrei sein sollte, leidet durch die, oft mit Geschmacksverstärkern versetzte, Marinade der Geschmack. Damit das Grillen ein Gaumenschmaus wird, reicht dagegen ein schlichtes Stück Fleisch, das jedoch von besonders guter Qualität sein soll, aus. Für alle Grill-Neulinge unter Ihnen gibt es jetzt eine kleine Übersicht welches Fleisch sich besonders gut zum Grillen eignet:

  •          Rind: Steak (entweder Hüfte, Lende oder Rumpf
  •          Schwein: Nacken, Filet, Schnitzel
  •          Geflügel: Hähnchenbrustfilets, Hähnchenkeule, Putenbrust
  •          Lamm: Schulter, Kotelett

 

So kaufen Sie das beste Grillfleisch

Statt abgepacktes Fleisch im Supermarkt, kaufen Sie besser bei einem Schlachter ihres Vertrauens ein. Hier können Sie auch nachfragen, ob dem Fleisch oder der Wurst Mononatriumglutamat oder Würze zugesetzt wurde. Das Problem mit dem Supermarkt-Fleisch ist auch, dass es gesetzlich nicht verboten ist ehemals tiefgekühltes Fleisch zu verkaufen. Wird das Fleisch vor dem Marinieren aufgetaut, muss dieser Vorgang nicht einmal gekennzeichnet werden. Unter dem Auftauen leidet der Geschmack, denn das Fleisch verliert Wasser und wird trocken. Grillfleisch sollte vor allem mager sein. Je feiner die Marmorierung,  desto  besser. Das Fleisch sollte keine dunklen Ränder aufweisen, denn das ist ein Zeichen dafür, dass es seine frischesten Tage schon hinter sich hat. Ist das Fleisch schon vormariniert lassen sich weder Marmorierung, noch Frischegrad erkennen, deshalb Finger weg und lieber selber würzen.

Mit den richtigen Gewürzen und Kräutern entfaltet das Fleisch sein ganzes Aroma

Mit den richtigen Gewürzen und Kräutern entfaltet das Fleisch sein ganzes Aroma

Richtig würzen

Ein bisschen Pfeffer und Salz sind zwar schön und gut, reichen jedoch nicht aus um Steak und Co. wirklich gut schmecken zu lassen. Mit den richtigen Kräutern und Gewürzen kann das Fleisch dagegen sein ganzes Aroma entfalten. Dazu bedarf es dann auch keiner komplizierten Marinade. Jedoch ist nicht jedes Gewürz gleichermaßen für jedes Fleisch geeignet. Bei der-ludwig.de, einer, für ihre Produkte schon vielfach ausgezeichneten und deutschlandweit bekannten, Fleischerei, finden Sie zum Beispiel eine praktische Übersicht über die verschiedenen Gewürze und ob sie besser zu Schwein, Rind oder Geflügel passen. Oder wussten Sie schon, dass schwarzer Pfeffer gut zum Schweinefleisch, weißer Pfeffer dagegen gut zum Geflügel passt? Mit Estragon, Minze, Petersilie, Basilikum und Schnittlauchdürfen darf übrigens erst nach dem Grillen gewürzt werden, denn sonst geht der Geschmack verloren. Das passende Fleisch zum Würzen können Sie dann übrigens auch ganz einfach im Online-Shop von Der Ludwig  bestellen. Garantiert frisch und ohne schlechte Marinade.



 

Kräuter als Grill-Wundermittel

Die unscheinbaren Kräuter, von denen Sie sicherlich auch einige im eigenen Garten haben, sind dabei wahre Grill-Wundermittel, denn dank ihrer Antioxidantien wird das Fleisch vor Schadstoffe, die beim Grillvorgang entstehen können, geschützt. Bei einem Holzkohlegrill kann das Fleisch zum Beispiel besonders gut in Oregano, Salbei, Bleifuß oder Rosmarin eingewickelt werden, da diese Kräuter sehr hitzebeständig sind. Sogar Zweige vom Obstbaum können dem Grillgut eine besondere Note geben. Statt kompliziert zu marinieren, wird das Fleisch einfach mit Öl bestrichen und mit den passenden Kräutern eingerieben. Mehr Tipps für das Grillen mit Kräutern finden Sie auch hier.

Bild 1: Brian Holm/shutterstock.com, Bild 2: Alexander Raths/shutterstock.com



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