Erfolg mit künstlich erzeugten Harnröhren

Einen Durchbruch haben Mediziner aus den Vereinigten Staaten und aus Mexiko bei der Herstellung von Harnröhren aus körpereigenen Zellen erzielt.



Das Ärzte-Konsortium hat in den vergangenen sechs Jahren an der Entwicklung von Harnröhren, die aus körpereigenen Zellen stammen, gearbeitet.

Fünf jungen Menschen im Alter zwischen zehn und vierzehn Jahren wurden zu diesem Zweck die Ersatz-Harnröhren eingesetzt.

Die fünf menschlichen Probanden wurden während der Beobachtungszeit regelmäßig von den Ärzten untersucht.



Jetzt konnten sie einen Erfolg vermelden. Bei den fünf jungen Menschen funktionieren die neuen Harnröhren nach wie vor ohne Komplikationen. Damit steht der Medizin nach dem erfolgreichen Versuchsprojekt eine gute Alternative zu den bisher verwendeten Verfahren zur Verfügung.

Ein Quantensprung in der modernen Medizin. Schäden an Harnröhren kommen in der Praxis häufiger vor, als man annehmen will. Sie können durch einen Unfall ebenso verursacht werden wie durch Krankheiten oder Defekte der Gene.

Wenn nicht die komplette Harnröhre betroffen ist, sondern nur kleine Teile davon, können die Harnröhren mit Hilfe von Operationen wieder hergestellt werden.

Bei größeren Schädigungen half eine OP nicht, in solchen Fällen war eine Transplantation eines Gewebes erforderlich. Wobei zur Hälfte der Transplantationen das Gewebe wieder abgestoßen wurde. Mit der neuen Methode erhofft sich die Medizin, in Zukunft bessere Ergebnisse erzielen zu können.



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