Ernährung bei entzündlichen Erkrankungen

oelNaturheilkundler und Schulmediziner sind sich einig: Bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen spielt eine ausgewogene, fleisch- und fettarme Ernährung eine wichtige Rolle. Hierzu gehören im Wesentlichen Grundnahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Kartoffeln, Getreide, fettarme Milchprodukte, mageres Fleisch und Fisch. Vor allem aber kommt es im Rahmen einer linolsäure-reduzierten Ernährung auf die richtigen Fette an.



Kokosfett sowie Butter und Butterschmalz sind wegen ihres geringen Linolsäureanteils, sparsam angewendet, zu empfehlen. Ansonsten gilt: Pflanzenöle und -fette wie zum Beispiel Margarine (auch Diätmargarine) unbedingt meiden! Ein komplett linolsäurefreies diätetisches MCT-Speiseöl bietet die Firma Seviton Naturprodukte GmbH. Die Linolsäure ist eine ungesättigte Fettsäure. Sie ist in bestimmtem Maße lebensnotwendig und essenziell und muss über die Nahrung zugeführt werden. Aus der Linolsäure wird nach dem Verzehr die entzündungsfördernde Arachidonsäure gebildet!

Nehmen wir also zu viel Linolsäure zu uns, kann dies chronische Entzündungen wie Rheuma oder auch Multiple Sklerose begünstigen. In direkter Form ist die Arachidonsäure in vielen tierischen Produkten enthalten; deshalb sollten Rheumatiker ihren Fleischkonsum zugunsten von fetten Fischsorten einschränken. Fette Fischsorten enthalten in einem weitaus höheren Maße EPA und DHA, die biochemischen Gegenspieler der Arachidonsäure.

Die antientzündliche Wirkung der Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA ist wissenschaftlich anerkannt. Fachleute empfehlen daher generell erstens den Fleischverzehr auf zwei- bis dreimal wöchentlich zu beschränken, zweitens mehr Fisch zu essen und fette Fischsorten wie Hering, Makrele, Lachs etc. zu bevorzugen sowie drittens bei Bedarf die tägliche Nahrung mit zusätzlichen antientzündlichen und antioxidativen Substanzen wie zum Beispiel Fischöl, Muschelkonzentrat, Selen und Vitamin E anzureichern.



Kostenlose Infos und Beratung über Ernährung und Nahrungsergänzung bei chronisch entzündlichen Erkrankungen unter www.seviton.de oder telefonisch unter 06243 9065-0.



One comment on “Ernährung bei entzündlichen Erkrankungen

  1. Renate sagt:

    Ist es nicht widersprüchlich, einerseits fettarme Milchprodukte und andererseits Butter zu empfehlen?! Ebenso ist es nicht sinnvoll, generell von Pflanzenölen abzuraten – im Gegenteil: Leinöl, Rapsöl und Walnußöl enthalten die wertvolle Alpha-Linolensäure (nicht zu verwechseln mit Linolsäure!), aus der der menschliche Körper in gewissem Umfang selbst die im Artikel genannte Omega3-Fettsäure EPA (Eicosapentaensäure) herstellen kann. Das reicht natürlich bei weitem nicht aus, den Bedarf an Omega3-Fettsäuren zu decken, deswegen ist die Empfehlung viel fetten (Kaltwasser-) Fisch aus Wildfängen zu essen absolut richtig. Nur Thunfisch besser nicht, denn er enthält neben EPA auch eine ordentliche Dosis der Arachidonsäure. Dabei ist Fisch aus Wildfängen zu bevorzugen, denn Fisch aus Aquakulturen enthält erheblich weniger Omega3-Fettsäuren.

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