Ernährungsumstellung im neuen Jahr

mann_essenDie letzten Wochen des Jahres sind für viele von uns, die auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten, nicht leicht. Spekulatius, Lebkuchen, viel Schokolade und der alljährliche Festtagsschmaus an den drei Weihnachtsfeiertagen.

Die Verlockung bei den vielen süßen Leckereien in den Supermärkten ist meist groß, doch der innere Schweinhund, der mahnt, dass sich zu viel davon schnell auf den Hüften bemerkbar machen kann, leider auch. 
Nach den Feiertagen und viel Schlemmerei folgt dann beim Blick auf die Waage meist die bittere Erkenntnis, doch zu wenig auf das eigene Gewissen gehört zu haben und nun wohl ein paar Kilo abspecken zu müssen.

Die Flut der Diäten ist inzwischen unüberschaubar geworden, doch die meisten helfen nur bedingt dabei, die lästigen Fettpolster im Frühjahr auch langfristig wieder zu verlieren.

„Besonders bei wiederholten Diäten tritt schon nach kurzer Zeit der bekannte Jojo-Effekt ein. Das Gewicht bewegt sich dabei wie ein Jojo auf und ab und ist am Schluss meist höher als das Ausgangsgewicht. Oftmals verspricht eine einfache Umstellung der eigenen Ernährung viel größere Erfolge – und nebenbei fördert sie auch noch das eigene Wohlbefinden“, so der Kölner Ernährungsexperte Ulrich Overdiek.

Eine Möglichkeit, um gezielt Pfunde zu verlieren oder sich einfach besser zu ernähren und dauerhaft fit zu fühlen, ist die Metabolic Typing-Methode. Die neue Diätmethode basiert auf zahlreichen wissenschaftlichen Studien und findet seit Mitte der 80er Jahre in den USA Anwendung.

Ausgangpunkt ist die Erkenntnis, dass der Ernährungsbedarf der Menschen unterschiedlich ausgeprägt ist. So ist für die einen viel Fleisch gesund und führt zu mehr Fitness und besserem Wohlbefinden, andere wiederum können regelmäßig Schokolade essen, ohne an Gewicht zuzunehmen. Nach der Metabolic Typing-Methode muss die Ernährung auf die individuellen Bedürfnisse des Menschen abgestimmt werden.

Dabei wird zwischen fünf Stoffwechseltypen unterschieden, bei Frauen vier und bei Männern drei Drüsentypen sowie den vier Blutgruppen. Zu jedem Stoffwechseltyp, der sich entweder durch eine elektromagnetische Messung, das Ausfüllen eines Fragebogens oder Bluttests ermitteln lässt, passt auch die passende Ernährung – je nachdem wie der Stoffwechsel die Nahungsmittel verarbeitet. 

Die Ernährungsumstellung nach Metabolic Typing bewirkt unter anderem eine verbesserte allgemeine Leistungsfähigkeit, beseitigt Über- oder Untergewicht und verhindert Heißhungerattacken.

Eine weitere Methode der Ernähungsumstellung ist die Berücksichtigung des Glykämischen Indexes (GI) beim Essen – bekannt unter dem Namen Glyx-Ernährungslehre. Der GI gibt für kohlenhydrathaltige Lebensmittel an, wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt.

Der Höchstwert ist 100 – der Glykämische Index von Traubenzucker. Ein GI von 70 bis 100 steht dabei für eine sehr starken Blutzuckeranstieg. Ein GI von 50 bis 70 für einen mittelstarken Blutzuckeranstieg und ein GI von unter 50 für einen geringen Blutzuckeranstieg. 

Steigt der Blutzuckerspiegel durch einen hohen GI stark an, schüttet der Körper viel Insulin aus, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Die Folgen sind Unterzuckerungszustände, Leistungslöcher und Heißhunger.

Zudem transportiert das Insulin die Nährstoffe als Energie auch in die Fettzellen. Geschieht das zu oft, wird man dick. „Es ist also ratsam, Lebensmittel zu bevorzugen, die einen geringen GI haben. Das lockt wenig vom Fettspeicherhormon Insulin, hilft schlank zu bleiben und beugt Leistungslöchern vor“, meint Overdiek. Welcher GI-Wert zu welchen Lebensmitteln passt, lässt sich leicht im Internet herausfinden – zum Beispiel auf der Homepage des Glyx-Instituts (www.glyx-institut.de).

Wer sich nach einer der beiden Methoden ernährt, weiß genau, worauf er in der Weihnachtszeit verzichten sollte und was ihm und seinem Körper gut tut. Schokolade zum Beispiel hat laut Glyx-Institut einen niedrigen Glykämischen Index von nur 43 – natürlich erhöht eine Tafel Vollmilchschokolade pro Tage bei den meisten durchaus das Körpergewicht…

Quelle:  medienbüro.sohn / pressbot.net

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