Falscher Schlaf wirkt negativ auf das Gehirn

Wer falsch schläft, der riskiert es, dass sein Gehirn schneller altert. Dies zumindest ist das Ergebnis einer neuen Studie zur Wechselwirkung von Schlaf und Leistung des Gehirns.

Dabei ist allerdings nicht relevant, ob die Phase des Schlafes zu kurz oder zu lang ist.

Die empfohlene Dauer des Schlafes beträgt zwischen mindestens sechs Stunden und höchstens acht Stunden. Oft aber wird die Mindestzeit unter der Woche unterschritten, an den Wochenenden auch gern mal überschritten.

Sowohl das eine als auch das andere wirkt sich negativ auf das Gehirn aus.

Laut einer neuen Studie kann eine falsche angesetzte Dauer des Schlafes zu einer Verschlechterung der kognitiven Funktionen führen und den Abbau der Selben drastisch beschleunigen.

Jedoch gilt dies nicht nur bei einem dauerhaften Schlafmangel. Selbst wer dauerhaft zu lange schläft, riskiert eine vorzeitige Alterung seines Gehirns. So verschlechtert sich auch bei dauerhaft oder regelmäßigen Schlafzeiten von über acht Stunden die Leistung des Gedächtnisses und auch der Wortschatz wird deutlich in Mitleidenschaft gezogen.

Schlafentzug oder Schlafmangel, von dem man bei einer regelmäßig unter der mindestens empfohlenen Dauer von sechs Stunden Schlaf spricht, wirkt sich darüber hinaus auch auf anderen Funktionen des Körpers aus.

So verschlechtert sich neben dem sichtbar Äußeren, wie dem Hautbild, vor allem auch die Leistungsfähigkeit und die allgemeine Lebensqualität. Die so genannte soziale Funktionstüchtigkeit wird dadurch ebenso in Mitleidenschaft gezogen, wie auch die psychische und physische Gesundheit.

Die beiden letzten Punkte allerdings treffen laut der Studie ebenso, wenn auch in einem etwas geringeren Maße, auf einen über dem empfohlenen Höchstmaß von acht Stunden Schlaf zu.

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