Feine Weine aus dem Herzen Italiens – die Toskana

Viele Kenner werten die Weine aus der zentralitalienischen Region Toskana zu den besten des Landes. Egal, ob Vino Nobile di Montepulciano, Brunello oder der Fürst der Weine, der Chianti: Liebhaber edler Rotweine kommen hier gewiss auf ihre Kosten.



Wein

Was zeichnet die Weine der Toskana insbesondere aus?

Zunächst ist der Großteil von Ihnen rot, und zwar ein kräftiges, tiefes Rubinrot. Ihre Farbe sowie den warmen und rau trockenen Geschmack verdanken sie der Sangiovese-Traube, der Rebsorte, die die Basis praktisch aller nennenswerter Weine der Toskana bildet. Häufig gibt es toskanische Weine in mehrfachen Ausführungen, von denen ein die Kategorie „Riserva“ ist. Hierbei wird der Wein besonders lange (mindestens 2 Jahre) in Barrique-Fässern eingelagert, bevor er in die Flasche gelangt. Hierbei entsteht durch den langen Kontakt mit dem Eichenholz insbesondere die kennzeichnende Ausprägung der Tanninen, die für viele Kenner der Inbegriff eines wertigen toskanischen Weingeschmacks bilden.

Gibt es Erkennungsmerkmale?

Ein gängiger Irrglaube ist, dass die Weine dieser Region grundsätzlich in Korbflaschen abgefüllt werden. Auch wenn es vor allem für den Chianti typisch ist, in den runden Flaschen mit gewobenem Boden abgefüllt zu werden, dient dies nicht als ultimatives Erkennungsmerkmal. Viele Chianti-Weine werden in herkömmlichen zylindrischen Weinflaschen abgefüllt und auch Weine aus anderen Regionen verwenden Korbflaschen, insbesondere Apfelweine. Eine Eigenschaft, die tatsächlich nur der Chianti aufweist, oder besser der Chianti Classico, ist das blassrote Etikett am Flaschenhals, dass einen schwarz Hahn abbildet: Den Gallo Nero. Wer diesen sieht, weiß, dass er einen Wein aus dem ursprünglichsten Teil der Weinregion Chianti vorliegen hat. Dank der Popularität ihres Weines wuchs die Region über die Jahrhunderte stetig, doch nur der „Classico“ aus dem Herzen des Chianti trägt den schwarzen Hahn, der als Siegel schon seit 1716 existiert und seit langem auch als Qualitätsversprechen gilt.

Toskana – das Paradies für Wienliebhaber

Wer die Weine des Chianti kennt und liebt, dem würde es sicher gefallen, auch die Umgebung kennenzulernen, in der er gekeltert wird. Die geschmeidigen Hügel der zentralen Toskana sind von Weinreben überzogen. Ein Winzerhof reiht sich hier an den nächsten. Kein Wunder, dass bei so viel Konkurrenz so guter Wein zustande kommt. Mancher Hof hält sich wettbewerbsfähig, indem er auch seine leerstehenden Räumlichkeiten als Unterkünfte anbietet. Der Anbieter Belvilla.de zum Beispiel hat eine Auswahl an Bauernhöfen im Angebot, wo man als Besucher nicht nur erleben kann, wie der Wein gewonnen wird, sondern auch selbst mit Hand anlegen und die hier produzierten Spezialitäten auch als Andenken erwerben kann.



Foto: Shutterstock.com | Malgorzata Kistryn



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