Fett doch nicht so ungesund?

Auf der Tagung „Experimental Biology 2011“ in Washington DC stellten Forscher Ihre Studie vor, die Hinweise darauf liefert, dass ungesättigtes Fett auch durchaus positive Auswirkungen auf das Herz haben kann, und dieses dann bei einem Herzinfarkt sogar besser geschützt sei.

Die Studie, bei der Mäuse untersucht worden sind, zeigt die Folgen nach einem Herzinfarkt.

Dieser Herzinfarkt wurde bei den Mäusen, welche vorher unterschiedliche Nahrung erhielten, künstlich herbeigeführt. Im direkten Vergleich wurde bei Mäusen die in kurzen Abschnitten viel gesättigte Fette erhielten, weniger Schaden an dem Herzgewebe festgestellt, als bei den Mäusen die nur mit Getreide und Gemüse ernährt wurden.

Getestet wurden Gruppen mit sieben Mäusen, die für verschieden lange Zeitabschnitte auf eine Kost, die bis zu 60% aus gesättigten Fetten bestand, gesetzt wurden.

Im Vergleich zu den Mäusen aus der Gruppe, die nur Getreide und Gemüse erhielten, wiesen die Mäuse, die einen Fettschub zwischen 24 Stunden und zwei Wochen erhielten, 70% weniger Herzgewebeverletzungen auf.

Dies beweist den positiven Effekt von so genannten Fettschüben, im Gegensatz dazu, ist bei einer durchgehenden fettreichen Ernährung dieser Effekt nicht mehr zu beobachten.

Auch beim Menschen haben Untersuchungen schon bewiesen, dass hohe Blutfettwerte, die eher die Ursache für Herz- Kreislauferkrankungen sind, für eine höhere Überlebenschance nach einem Herzinfarkt sorgen.

Die Ergebnisse dieser Studie sind beeindruckend aber leider noch nicht erklärbar,

die Forscher haben weitere Untersuchungen in Arbeit um diesen positiven Effekt weiter zu erklären und ihn auch für die menschliche Gesundheit nutzen können.

Wenn das gelungen ist, werden gesättigten Fette wohl nicht mehr zu den so genannten schlechten Lebensmitteln gezählt und man wird vielleicht mit gutem Gewissen eine ordentliche Portion Fett zu sich nehmen können, wenn man auf die richtigen Schübe achtet.

Bildquelle: aboutpixel.de / armes würstchen © maçka

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