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Gewürze zur Weihnachtszeit

zimt Gewürze zur WeihnachtszeitEine norwegisch-japanische Forschergruppe stieß auf unerwartet hohe Mengen an Antioxidanzien in getrockneten Gewürzen. Spitzenplätze nahmen dabei Oregano, Thymian, Zitronenmelisse, Nelken, und Zimt ein.

Gerade zur Weihnachtszeit wird viel mit Gewürzen gebacken und gekocht. Diese Gewürze sind super gesund und fördern zum Beispiel die Verdauung, was gerade in dieser Jahreszeit wo viel gegessen wird, eine natürliche Verdauungshilfe ist.

Hier eine Zusammenstellung der meist verwendeten Gewürze:

  • Anis, war ursprünglich im Mittelmeergebiet beheimatet, wird heute in gemäßigten Klimazonen angebaut. Anis wird in Lebkuchen, Backwaren und anderen Süßspeisen verwendet. Die ätherischen Öle des Anis wirken gegen Husten, Blähungen und auf Magen und Darm entkrampfend. Außerdem fördert er die Verdauung von fettreichen Speisen, hilft bei Koliken und wirkt beruhigend.
  • Ingwer wurde schon von Konfuzius hoch geschätzt. Die Knolle erhöht den Speichelfluss, macht Appetit und regt die Darmtätigkeit an. Im Winter lässt sich der Bauch schnell mit einem Ingwertee aufwärmen. Ein paar dünne Scheiben Ingwer in eine Tasse mit heißem Wasser überbrühen, fertig!
  • Kardamom: Die Samen der Kardamompflanze gehören zu den teuersten Gewürzen der Welt. Ihre Heimat ist Indien. Der Geschmack ist süßlich, leicht brennend und sehr aromatisch. Mit Kardamom würzt man Brote, Gebäck, Süßspeisen, Getränke wie Kaffee oder Tee. Er wirkt Appetit anregend, unterstützt die Verdauung, wirkt entkrampfend und leicht antibakteriell.
  • Vanille wird von der Frucht einer Schlingpflanze gewonnen, die zu den Orchideen gehört. Ihre schwarzen Schoten sind ganz oder als Pulver erhältlich. Vanille verwendet man in Gebäck, z. B. in Vanillekipferl, die dadurch ihren typischen feinen Geschmack erhalten. Vanille ist wohl einer der schönsten Düfte dieser Welt, der Wohlbehagen und Sinnlichkeit auslöst.
  • Koriander gehört mit zu den ältesten Gewürzen, die wir kennen. Er ist das typische Gewürz für Lebkuchen, Spekulatius, Brot und Wurstgewürzen und ist fester Bestandteil von Curry und vielen Chutneys. Auch Fleisch und Wild harmonieren mit Koriander. Er wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd und antibakteriell. Die enthaltenen ätherischen Öle, regen die Darmtätigkeit an und lösen Krämpfe.
  • Muskat ist das Lebkuchengewürz schlechthin. Aus der Muskatfrucht werden genau genommen zwei Gewürze gewonnen: aus dem Samenkern die Muskatnuss, aus dem Samenmantel das feiner schmeckende Macis. Muskat hat eine anregende Wirkung und hilft gegen Blähungen und leichte Magenbeschwerden. Muskat ist ebenfalls Bestandteil von Curry.
    Achtung: In größeren Dosen wirkt Muskat als halluzinogenes Rauschmittel und kann sogar zu Vergiftungen führen ! Darum nur in Prisen verwenden !
  • Die Nelke gilt als eines der ältesten Gewürze. Nelken wirken verdauungsfördernd und regen den Appetit an. In der Weihnachtszeit wird er gern in Glühwein verwendet.
    Die Gewürznelkenbäume sind in Indonesien, Madagaskar und Sansibar beheimatet. Sie sind stark duftend und schmecken feurig-würzig. Mit Nelken würzt man Lebkuchen, Heißgetränke, Blaukraut, Wild- und Schweinebraten, fruchtige Süßspeisen und Eingemachtes sowie Suppen und Fonds. Nelkenöl wirkt entzündungshemmend, krampflösend und örtlich schmerzstillend, z. B. bei Zahnschmerzen.
  • Piment hat Columbus bereits auf seiner Reise nach Amerika entdeckt. Es schmeckt und riecht ein wenig nach Pfeffer, Gewürznelke, Muskat und Zimt. Sein Öl mildert Koliken und Blähungen. In der Weihnachtszeit gibt es besonders Rotkohl eine feine Würze.
  • Safran gilt als das teuerste Gewürz der Welt. Safran fördert die Verdauung, hilft gegen Blähungen und wirkt beruhigend. Er sollte nie gemahlen erworben werden, da Fälschungen sonst schlecht erkennbar sind. Safran in guter Qualität hat eine dunkel rote oder rot-braune Farbe. Seine goldenen Fäden kommen bei Reis, Fisch- und Fleischgerichten sowie im Weihnachtsgebäck zum Einsatz.
  • Sternanis ist im Aroma dem Anis ähnlich, gehört aber zu einer anderen Pflanzenart. Die sternartige Frucht ist sehr dekorativ und ihre Samen geben Gebäck eine würzig-weihnachtliche Note. Sternanis fördert die Verdauung, hilft gegen Blähungen und verbessert zudem den Atem. In China gehört es zu dem klassischen Fünf-Gewürze-Pulver.
  • Zimt ist eines der ältesten Gewürze und ein wahrer Tausendsassa für eine gute Verdauung. Es ist reich an ätherischen Ölen und hilft gegen Blähungen, Völlegefühl, Darmträgheit und leichte krampfartige Magen-Darm-Störungen. Die wirksamen ätherischen Öle können sich bei gemahlenem Zimt allerdings schnell verflüchtigen. Statt fertigem Zimtpulver lieber eine Zimtstange frisch zerkleinern.
    Der hochwertigste Zimt ist Ceylon-Zimt, auch Kaneel genannt. Er wird aus der Rinde des jungen Stammes gewonnen und getrocknet. Sein Geschmack ist süßlich bis feurig-brennend. Sein ätherischen Öle wirken Appetit anregend, erwärmend, krampflösend und antiseptisch. Außerdem wirken sie bei Völlegefühl. Zimt passt zu allen Süßspeisen, zu Herzhaftem und ist auch in Curry enthalten.

Quellen: bayerhealthcare.de, gesund-vital-online.de, wikipedia.de

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