Granatapfel-Polyphenole bei Prostatakarzinom

Erstes medizinisches Fachbuch mit Schwerpunkt Granatapfel-Polyphenole und Prostatakrebs

Chemopräventive und ernährungstherapeutische Wirkung von Polyphenolen bei Prostatakarzinom mit Schwerpunkt: Granatapfel-Polyphenole

Prostatakrebs-Patienten haben häufig den starken Willen, ihren Gesundheitszustand aktiv durch Veränderungen ihrer Lebens- und Ernährungsweise zu verbessern.

Darin liegt eine große Chance, nicht nur das Prostatakrebs-spezifische Leben zu verlängern, sondern auch die Lebensdauer und Lebensqualität insgesamt zu erhöhen. Allerdings ist es für Patienten und Ärzte gleichermaßen schwierig, einen Weg durch den Dschungel der vielfältigen Ernährungsratschläge zu finden.

Das 216-seitige Fachbuch „Chemopräventive und ernährungstherapeutische Wirkung von Polyphenolen bei Prostatakarzinom mit Schwerpunkt: Granatapfel-Polyphenole“ (ISBN 978-3000304040) soll hierbei als eine wissenschaftlich fundierte Hilfe dienen.

Der 1. Teil des Buches behandelt die komplexe Kanzerogenese des Prostatakarzinoms, um die wissenschaftlichen Grundlagen für eine evidenzbasierte alimentäre Intervention zu legen. Die tägliche Ernährung und Lebensweise sind essentiell für die Chemoprävention von Krebserkrankungen – ganz im Sinne von Hippokrates, der den Grundsatz prägte:

“Eure Lebensmittel sollen Eure Heilmittel sein und Eure Heilmittel sollen Eure Lebensmittel sein“.

In der Ernährung weist insbesondere die pflanzliche Stoffgruppe der Polyphenole bemerkenswerte zellregulatorische Eigenschaften auf. Der Granatapfel, eine der ältesten Kultur- und Heilfrüchte der Menschheit, ist reich an besonderen Polyphenolen. Granatapfel-Polyphenole und deren Effekte in der Chemoprävention sowie adjuvanten Ernährungstherapie des Prostatakarzinoms bilden den Schwerpunkt des 2. Teiles.

In über 250 in vitro, in vivo und in klinischen Studien wurden der Frucht dabei überzeugende antioxidative, antiinflammatorische, antiarteriosklerotische und antikanzerogene Wirkungen nachgewiesen.

Darüber hinaus werden Möglichkeiten der gezielten Ernährungstherapie (z. B. Soja, Grüntee, Tomaten-Lykopin, Resveratrol, Tocopherole, Selen, Supplemente, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D), der allgemeinen Ernährung sowie der Lebensweise behandelt.

Ein besonderes Augenmerk gilt der Bedeutung von Krebsstammstellen, des Tumormilieus (Nische), der Vorbeugung von Knochenmetastasen (Ernährung, Säure-Basen-Haushalt, Bor, Silizium und Vitamin K2) und der „Calcium-Problematik“ bei Prostatakrebs.

Beim langsam voranschreitenden Prostatakarzinom ist die alimentäre Chemoprävention und adjuvante Ernährungstherapie vielversprechend, insbesondere auch für Patienten unter „active surveillance“ oder mit einem Rezidiv nach erfolgter Primärtherapie. Durch eine gezielte adjuvante Ernährungstherapie lassen sich möglicherweise in der Tumorprogression entscheidende Jahre gewinnen und die Hormontherapie und damit das Stadium des hormonrefraktären Karzinoms hinauszögern.

Das Fachbuch beruht auf der Dissertation von Dr. med. L.M. Jacob, die er bei Prof. K.F.Klippel an der Urologischen Klinik und Poliklinik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz abschloss. Prof. Klippel ist Präsident der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr (www.biokrebs.de). Dr. med. L.M. Jacob (1971) forscht seit 7 Jahren auf dem Gebiet der Granatapfel-Polyphenole.

In seiner Dissertation veröffentlichte er 2008 erstmals neue bedeutsame antikanzerogene Effekte fermentierter Granatapfel-Polyphenole sowie mögliche Synergie-Effekte von Granatapfel-Polyphenolen in der Hormonablation, Chemotherapie und Radiotherapie.

Auf die Fermentation von Granatapfel-Polyphenolen durch probiotische Mikroorganismen wie Saccharomyces boulardii und ausgesuchte Lactobacillen hat er ein EU-Patent. Seine Forschungsarbeiten erscheinen in medizinischen Fachzeitschriften und www.drjacobsinstitut.de

  • Prostatakrebs: Weniger ist oft mehr – Lebensweisheiten und evidenzbasierte Maßnahmen zur Ernährung, Nahrungsergänzung und Lebensweise (PDF; 5,6 MB)
  • Granatapfelpolyphenole gegen Prostatakarzinom Jacob Klippel DZO

Quelle: http://www.krebsforum.at

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