Im deutschen Sprachgebrauch werden Heidelbeeren als auch Blaubeeren gleich bezeichnet, wobei die Bezeichnung im engeren Sinne nur für die in Europa verbreitetste Art, die Blau- oder Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), gilt. Die Gattung umfasst unter anderem Preisel-, Heidel-, Rausch- und Moosbeeren.
Dass die Heidelbeere umfangreiche Heilkräfte besitzt, wurde zuerst von Hildegard von Bingen erwähnt. Und diese Heilwirkungen haben auch in der heutigen Zeit nichts von ihrer Kraft verloren.
Heidelbeeren sind ein wahrer Schatz unter den Heilpflanzen. Sie enthalten sehr viel Fruchtsäure – Apfelsäure, Zitronensäure und Benzoesäure -, die helfen kann, der Übersäuerung entgegenzuwirken. Heidelbeeren wirken auch sehr stark antiseptisch (keimtötend) und durch den hohen Gehalt an Gerbsäure adstringierend, deshalb sollten sie ganz langsam gekaut werden, wenn man z. B. Entzündungen im Mund hat oder Halsschmerzen verspürt.
Die wirksamsten Antioxidantien sind nicht die Vitamine, sondern die roten und blauen Beeren und Früchte! Je dunkler und intensiver die Farbe, desto besser die schützende Wirkung. Anthocyanidine sind eng mit den oligomerischen Proanthocyanidinen (OPCs) in Weintraubenkernhülsen und Kiefernrinde verwandt und stellen leistungsfähige Antioxidanzien dar, die fast ebenso wie Echte OPCs die Augen stärken und somit den Blick für das Wesentliche im Leben offenlegen wie beim Pflücken von Heidelbeerfrüchten.
So wirken Heidelbeeren auf Ihre Augen:
- Verbesserung des Nacht- und Dämmerungssehens
- geringere Blendempfindlichkeit
- besseres Kontrastsehen
- bessere Anpassung an wechselnde Lichtverhältnisse
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