Eine Herzmuskelentzündung äußert sich anfangs durch Unregelmäßigkeiten im Herzschlag und körperlicher Schwäche und tritt besonders häufig nach einer bereits abgeklungenen Erkältung auf.
Ein spezifisches Leitsymptom existiert nicht. Im Krankheitsverlauf bleiben viele Myokarditiden symptomlos. Bei den übrigen Patienten stehen unspezifische Symptome wie Müdigkeit, allgemeines Unwohlsein, Palpitationen, Fieber und Atemnot im Vordergrund. In bis zu 60% geht ein grippaler Infekt, meist der oberen Luftwege, voraus.
Da die Virusmyokarditis einerseits häufig spontan ausheilt, andererseits innerhalb kürzester Zeit bis zum plötzlichen Herztod führen kann, steht in der Akutphase die strikte körperliche Schonung sowie Rhythmusüberwachung im Vordergrund.
Die Herzschwäche und die Herzrhythmusstörungen bei einer Herzmuskelentzündung können medikamentös behandelt werden.
Um einer Herzmuskelentzündung vorzubeugen, ist es wichtig, sich bei einer Erkältung mit Fieber körperlich zu schonen. Bei einem grippalen Infekt, der nicht auskuriert wurde, kann es sonst zu einer Infektion des Herzmuskels über das Blut kommen. Sportliches Training oder körperliche Anstrengung sollten bei einem grippalen Infekt vermieden werden
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