Heuschnupfen kann auch im Alter neu entstehen

Kaum beginnt der Frühling und die Natur erwacht aus dem langen Winterschlaf, da erwacht auch bei vielen Menschen wieder das unangenehme Brennen in den Augen gepaart mit Niesattacken und Atemnot.

Wer bisher noch nicht unter einem Heuschnupfen litt, der führt die Symptome schnell auf eine Erkältung zurück. Doch ein Test kann Klarheit schaffen, denn der Heuschnupfen kann in jedem Alter neu entstehen.

Früher ging wurde davon ausgegangen, das die ersten allergischen Reaktionen auf die Pollen von Gräsern oder Bäumen im Kindesalter beziehungsweise bei Jugendlichen auftreten. Ist diese Zeit überstanden, so konnte im größten Teil aller Fälle davon ausgegangen werden, ohne Heuschnupfen zu bleiben.

Inzwischen jedoch mehren sich die Fälle, in denen auch ältere Menschen neu von der Allergie auf Pollen betroffen sind. Auffallend dabei ist die hohe Zahl der Neuerkrankungen bei Menschen, die schon zuvor unter einen anderen leichten Allergie litten. Besonders im Frühjahr treten diese Fälle vermehrt auf.

Schuld ist dabei der derzeit starke Flug der hochallergenen Ambrosia Pollen und der Pollen der Birke. Auch die Menge der Pollen ist dabei ein Kriterium. Reagiert der Körper auch bereits auf andere Stoffe allergisch, so kann es durchaus sein, dass durch die starke Zahl der hochallergenen Pollen hiermit der Heuschnupfen hinzu kommt.

Wer klassische Symptome des Heuschnupfens bemerkt, der sollte sich unbedingt testen lassen, denn der durch den Heuschnupfen geschwächte Körper ist in dieser Zeit besonders anfällig für Infekte.

Klassisch sind dabei neben dem auch schnell mit einer Erkältung verwechselten Husten und Schnupfen das Brennen und Jucken der Augen sowie Atemnot und Probleme des Kreislaufsystems.

Bildquelle: aboutpixel.de / isolated spring © Stefan Zimmer

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