Hilfe bei Schlafstörungen

Im Durchschnitt braucht ein Mensch in der Nacht ungefähr sieben Stunden Schlaf, um fit und ausgeruht in den Tag starten zu können.

Doch etwa ein Fünftel aller Deutschen leidet unter Schlafstörungen oder Probleme beim Einschlafen.

Dabei können dauerhafte Probleme beim Ein- und Durchschlafen einen Menschen zermürben, sein psychisches Gleichgewicht stören, Schwierigkeiten im Arbeitsalltag oder in der Partnerschaft verursachen und im schlimmsten Fall sogar zu psychischen Krankheiten führen.

Einige wenige Tipps können helfen, das Einschlafen zu erleichtern oder bei nächtlichem Erwachen wieder schnell in den Schlaf zurück zu finden.

Am wichtigsten ist zunächst, das Schlafzimmer so zu gestalten, dass es ein Platz ist, an dem man sich rundum wohl fühlt. Dazu gehören die richtige Temperatur, angenehme Stoffe, warme Farben und schöne Möbel. In einem Schlafzimmer haben auch ein Arbeitsplatz oder ein Fernseher nichts zu suchen.

Auch sollte direkt vor dem Schlafen gehen nichts mehr gegessen werden und auch mindestens drei Stunden vor dem Zubettgehen sollte auf Alkohol, Koffein und Rauchen verzichtet werden.

Vor dem Zubettgehen sollte sich eine Zeit der Entspannung gegönnt werden. Arbeiten oder auch anstrengender Sport haben kurz vor dem Schlafen keinen Platz mehr. Entspannen kann unter anderem bewusst durch autogenes Training, progressive Muskelrelaxion, Meditation oder auch Hypnose erreicht werden.

Auch das Einhalten fester Schlafzeiten kann bei Einschlafproblemen helfen. Der Körper gewöhnt sich so an die feste Zeit und schaltet selbst auf einen „Schlafmodus“. Ein weiterer Tipp ist auch, das Bett fest als Schlafplatz im Gehirn zu verankern.

Das bedeutet, dass alles, was nicht mit dem Schlaf zu tun hat, wie beispielsweise Essen, Fernsehen, Arbeiten oder Grübeln aus dem Bett bewusst verbannt wird.

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