Jod-Tabletten nur bei radioaktiver Wolke sinnvoll

Auch wenn die letzten Meldungen aus Japan Hoffnung aufkommen lassen, ist die Katastrophe im Reich der aufgehenden Sonne noch immer das wichtigste Thema, über das derzeit auf der ganzen Welt diskutiert wird.

Während sich die Menschen bis zur Atom-Katastrophe im fernen Osten nicht so viel Gedanken um die Atomkraft und deren Gefahren gemacht haben, ist das Interesse an Informationen darüber in den letzten Tagen sprunghaft angestiegen.

Auch bei uns in Deutschland fragen sich immer mehr Menschen, welche gesundheitlichen Gefahren den Menschen drohen, wenn es tatsächlich zu einem Super-GAU kommen sollte.

Aus dem Reaktor-Unfall im ukrainischen Tschernobyl im Mai 1986 weiß man, welche radioaktiven Stoffe sich auf den menschlichen Körper auswirken können.

Eine besonders gefährliche Substanz stellt das mit Radioaktivität verseuchte Jod dar. Den besten Schutz dagegen bietet die Einnahme von Jod-Tabletten. Dadurch soll die Anreicherung von radioaktivem Jod im Körper verhindert werden. Damit sollen Erkrankungen der Schilddrüse minimiert und im optimalen Fall verhindert werden.

Viele besorgte deutsche Bürger fragen sich, ob auch sie als Vorbeugung vor einer etwaigen Strahlen-Gefahr die Jod-Tabletten einnehmen sollen. Experten raten davon dringend ab, da dies nur dann einen Sinn ergeben würde, wenn direkt über Deutschland eine radioaktive Wolke schweben würde.

Da dies nicht der Fall ist, raten die Mediziner davon ab, weil durch die Einnahme von Jod-Tabletten die Gefahr einer Erkrankung der Schilddrüse erhöht würde.

 

 

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