Kickboxen als Fitnesstraining | © panthermedia.net / ostill

Kickboxen als neues Fitnesstraining

Ständig kommen neue Fitnesstrends auf: zum Muskel- oder Konditionsaufbau, zur Fettverbrennung und was es nicht sonst so alles gibt. Man weiß gar nicht, welchem Trend man zuerst folgen soll, schließlich gibt es so viele, dass man auf dem Weg zu dem einen Richtigen im Fitnessdschungel schnell verloren geht. Gäbe es doch ein Training, das die meisten der bisherigen Trends beinhalten würde, um sich die Qual der Wahl zu ersparen…

  • Lösung: Fitness Kickboxen

Hier kommt jeder auf seine Kosten. Da in Zeiteinheiten gemessen wird und nicht in Wiederholungen, kann jeder sein individuelles Training gestalten. Die Kombination aus Kickboxelementen, wie Seilspringen und Krafttraining, mit Fitnesselementen, wie Stretching und Aerobic, macht Fitness Kickboxen zu einem sehr vielfältigen Training.

  • Alles in Einem

Das ist ab jetzt kein Traum mehr. Das Allround Workout verbessert nicht nur Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit, sondern auch Koordination und Konzentrationsfähigkeit. In nur einem Trainingsablauf ist alles inbegriffen. Die Arbeit mit Sandsäcken und Schlagpolstern (den sogenannten Pratzen) steht dabei im Mittelpunkt, denn durch sie werden Kraft und Ausdauer geschult, aber auch Reaktion und Konzentration. So einfach ist das nämlich gar nicht auf einen Sandsack einzuprügeln oder die Pratzen zu treffen, wenn sich das Gegenüber bewegt. Das fordert hohe Konzentration und nicht zuletzt Kraft in Kombination mit Ausdauer, denn um wirklich was zu erreichen, muss man schon mehr als einmal richtig zuschlagen. So brutal sich das auch anhören mag, schlimm ist es nicht. Im Gegenteil: beim Fitness Kickboxen gibt es nämlich, anders als beim richtigen Kickboxen, kein Sparring, also wettkampfähnliche Kämpfe mit geänderten Regeln, um Verletzungen vorzubeugen.

  • Welche Muskeln werden beansprucht?

Wer schon einmal Boxen oder speziell Kickboxen im Fernsehen verfolgt hat, weiß, dass die Sportler pausenlos in Bewegung sind. Sie tänzeln umeinander herum, ohne den andern je aus den Augen zu lassen. Sie fixieren einander, um im richtigen Moment richtig reagieren zu können oder den perfekten K.O-Schlag im Gesicht des Gegners zu platzieren. Das alles sieht so leicht aus, ist aber harte Arbeit und erfordert eisernes Training. Wie beim Kickboxen, wird auch beim Fitness Kickboxen nahezu jeder Muskel beansprucht. Nehmen wir beispielsweise das Schlagen: hier wird nicht nur, wie man meinen könnte, die Armmuskulatur benutzt, sondern gleichzeitig werden auch Schulter- und Brustmuskulatur gestärkt. Und je mehr man trainiert desto fester wird auch der Schlag. Die Rumpfmuskulatur allgemein wird bei diesem Training sehr stark gefestigt; durch das viele Ausweichen bewegt man sich hin und her und merkt fast gar nicht, dass man seinen Muskelaufbau und darüber hinaus auch noch seine Beweglichkeit fördert. Wie bereits oben erwähnt, wird sich reichlich bewegt beim Boxen und auch beim Fitness Kickboxen besteht die Trainingseinheit aus Bewegung, Bewegung und nochmal Bewegung. Neben der Ausdauer wird beim „Tänzeln“ aber auch der Aufbau der Beinmuskulatur verbessert, so kann man sich nach jeder Einheit geschickter und länger bewegen. Irgendwann kommt das dann von ganz alleine und es ist an der Zeit, seine Konzentration voll auf den Gegner zu richten, um in Sekundenbruchteilen reagieren zu können.

  • Hallo Selbstvertrauen!

Zusätzlich zu all den körperlichen Vorteilen, die sich aus dem Fitness Kickbox-Training ergeben, gibt es zudem einige psychische. Durch das umfangreiche Krafttraining und die Förderung von Geschicklichkeit und Beweglichkeit fühlen wir uns besser und stärker als vorher, und bekommen so Schritt für Schritt mehr Selbstvertrauen. Gleichzeitig wirkt das Training als Ventil; als Ventil für den ganzen Stress, den man mit Hilfe der Schläge, insgesamt der körperlichen Anstrengung, abbauen kann. Es macht also nicht nur selbstbewusst, sondern auch entspannter.

  • Personal Training

Jetzt aber nicht einfach wild drauf los trainieren, denn das kann gelegentlich ziemlich schief gehen. Es sollte immer ein professioneller Trainer dabei sein. Also am Besten im Internet nach Informationen zum Fitness Kickboxen in Eurer Umgebung suchen. Leider könnte das Ergebnis recht spärlich ausfallen, da es bisher noch nicht viele Einrichtungen gibt, die dieses spezielle Training anbieten. Wer aber unbedingt in die Richtung gehen will, kann es mit einem Personal Trainer versuchen, der besser auf individuelle Wünsche eingehen kann. Der ehemalige Leichtathlet Dave Dollé bietet beispielsweise Trainings an, die nicht minder anspruchsvoll sind als das Fitness Kickboxen. Für wen das Personal Training aber nichts ist, für den lohnt es sich trotzdem einen Blick auf seine Website zu werfen, auf der regelmäßig interessante Beiträge rund um Sport gepostet werden.

Wen jetzt die Lust auf Fitness Kickboxen gepackt hat, der sollte gleich anfangen mit dem schweißtreibenden Spaß!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.