Legionellen-Gefahr bei elektronischen Wasserhähnen

Legionellen-Gefahr: Finger weg von elektronischen Wasserhähnen

Elektrik und Elektronik zählen mittlerweile in allen Lebenslagen zu den modernen Hilfsmitteln der heutigen Zeit.

Einen Fernsehapparat kann man im Prinzip nur mehr mit Hilfe einer Fernbedienung einschalten, zum Teil haben die Geräte gar keinen eigenen Einschaltknopf mehr. Auch in den Badezimmern Deutschlands ist die Elektrik und Elektronik nicht mehr wegzudenken.

Waschmaschinen und Wäschetrockner zählen dazu, wie auch der elektrische Rasierer, mit Hilfe dessen sich der Herr des Hauses in der Früh schick macht, bevor es zur Arbeit geht.

Auf elektrische Zahnbürsten fahren Männer und Frauen gleichermaßen ab und ersetzten die Handzahnbürsten immer öfter durch deren moderneren elektrischen Nachfolger.

Auch elektronische Wasserhähne erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Doch die Experten haben jetzt davor gewarnt. Forscher aus den Vereinigten Staaten haben entdeckt, dass Wasserhähne, sie durch elektronische Sensoren gesteuert werden, eine große Anzahl an Bakterien aufweisen.

Viel mehr jedenfalls, als bei herkömmlichen Wasserhähnen vorkommen. Der Vorteil der elektronischen Wasserhähne, wie man sie auch aus Restaurants oder Autobahn-Raststätten kennt, liegt darin, dass man die Wasserhähne gar nicht mehr mit den Händen berühren muss.

Und hier wird laut US-Forscher aus dem scheinbaren Vorteil ein Nachteil. Laut ihren Untersuchungen waren herkömmliche Wasserhähne nur zu 15 Prozent mit Legionellen befallen, bei den elektronischen Wasserhähnen waren es dagegen 20 Prozent, was einer Steigerung von 33 Prozent entspricht.

Daher im wahrsten Sinne des Wortes: Finger weg von den elektronischen Wasserhähnen!

Bildquelle: aboutpixel.de / Es tropft – dreh doch mal den Wasserhahn zu! © Martina Kiarie

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