Männer fühlen sich gesund

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Sieben von zehn Deutschen sehen keinen Grund, über ihr Wohlbefinden zu klagen und beschreiben ihren Gesundheitszustand als gut bis hervorragend. Männer fühlen sich dabei einen Tick besser als Frauen – trotz eines tendenziell ungesünderen Lebensstils. Knapp vier von zehn Männern sprechen sogar von einem hervorragenden bis sehr guten Gesundheitszustand. Dies kann nur rund jede vierte Frau von sich behaupten. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Krankheitsbarometer 2009“ der Barmenia Krankenversicherung a. G. in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.

Im Regionenvergleich stechen vor allem Niedersachsen und Sachsen mit überdurchschnittlich viel Gesunden hervor. Hier beschreiben mehr als 75 Prozent ihren Zustand als hervorragend beziehungsweise (sehr) gut. In Sachsen-Anhalt geben dagegen nur 55 Prozent der Bevölkerung ihrer Gesundheit derart gute Noten.

Eine Betrachtung der Ergebnisse differenziert nach dem Einkommen belegt erneut: Körperliches Wohlbefinden ist auch eine Frage des Geldbeutels. So zeigen sich mehr als acht von zehn Spitzenverdienern zufrieden mit ihrer Gesundheit, bei Personen mit einem Haushaltsnettoeinkommen unter 1.500 Euro pro Monat lag dieser Wert 13 Prozentpunkte niedriger.

Für mehr Wohlbefinden im Alter sorgen

Bei der Bewertung des Gesundheitszustandes spielt allerdings das Alter die entscheidende Rolle. Je älter die Befragten, desto häufiger die Klagen über gesundheitliche Probleme. In der Altersgruppe der 50 bis 59-Jährigen bewerteten bereits 36 Prozent ihren Gesundheitszustand als geht so bis sehr schlecht. Bei den über 60-Jährigen liegt dieser Anteil bei 45 Prozent. Betrachtet man zusätzlich Zahlen des Europäischen Statistikamtes Eurostat, so zeigt sich: Um die Gesundheit der älteren Bevölkerung in Deutschland ist es im europäischen Vergleich weniger gut gestellt. Demnach liegt der Anteil der gesunden Lebensjahre in Deutschland bei gleich hoher Lebenserwartung deutlich niedriger als in den übrigen großen EU-Staaten.

Hintergrundinformationen Für das „Krankheitsbarometer 2009“ wurden im Februar 2009 mehr als 1.000 Personen befragt. Die Untersuchung erfolgte im Rahmen einer repräsentativen Online-Panel-Befragung gemeinsam mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung. Themenschwerpunkte waren dabei der Gesundheitszustand der Deutschen, die Ausgaben für Gesundheit und der krankheitsbedingte Arbeitsausfall.

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