Meditation (lateinisch meditatio = „zur Mitte ausrichten“ von lateinisch medius = „die Mitte“; auch in der Bedeutung „das Nachdenken über“) ist eine in vielen Religionen und Kulturen geübte spirituelle Praxis. Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln. In östlichen Kulturen gilt sie als eine grundlegende und zentrale bewusstseinserweiternde Übung. Die angestrebten Bewusstseinszustände werden, je nach Tradition, unterschiedlich und oft mit Begriffen wie Stille, Leere, Panorama-Bewusstsein, Eins-Sein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein beschrieben.
Die Ursache von Unzufriedenheit, Stress, Angst, Frustration usw. ist der ununterbrochene ruhelose Strom unserer Gedanken. Meditieren ruft einen Bewusstseinwandel in uns hervor, der uns in die Lage versetzt das Denken bewusst wahrzunehmen, statt uns im Denken zu verlieren.
Es gibt viele unterschiedliche Meditationsmethoden, die es ermöglichen, dass jeder eine Methode finden kann, die zu ihm passt.
Man kann die Meditationstechniken grob in zwei Gruppen einteilen:
In die passive (kontemplative) Meditation, die im stillen Sitzen praktiziert wird ( Zenmeditation, Mantras rezitieren )
Die aktive Meditation, bei der körperliche Bewegung, achtsames Handeln oder lautes Rezitieren zur Meditationspraxis gehören. (Sufi-Tanz, Lachmeditation, Achtsamkeitsübung)
Regelmäßige Meditation wirkt beruhigend und wird in der westlichen Medizin als Entspannungstechnik empfohlen. Die Wirkung, der meditative Zustand, ist neurologisch als Veränderung der Hirnwellen messbar. Der Herzschlag wird verlangsamt, die Atmung vertieft, Muskelspannungen reduziert.
Rein Subjektiv empfundene Wirkungen der Meditation:
- Besseres Gedächnis und Lernfähigkeit
- Mehr Klarheit und innere Kraft
- Steigerung von Kreativität und Intuition
- Verbesserte Präsenz und Gegenwärtigkeit
- Besseres Konzentrationsvermögen
- Steigerung der Intelligenz
- Höhere Gedankenkontrolle
- Mehr Lebensenergie und Lebensfreude
- Weniger Angst, Abbau von Hemmungen
- einfache Stressreduktion ohne Medikamente
- Tieferer und allgemein besserer Schlaf
- Erhöhung der Immunabwehr
- Verbesserte Beziehungen
Meditation ganz einfach ausprobieren: Atemzüge zählen
- Du hast deinen Atem immer bei dir. Das Zählen der Atemzüge ist eine starke Meditationsform.
- Es ist sehr einfach. Du setzt dich auf einen Stuhl oder ein Kissen, entspannst dich und beginnst das Ausatmen zu zählen. Du zählst bis zehn. Wenn du bei zehn angekommen bist, fängst du wieder bei eins an.
- Auch wenn du beim Zählen den Faden verlierst, was passieren kann, fängst du wieder bei eins an. Es handelt sich hier jedoch nicht um einen Wettbewerb, und es ist auch nicht schlimm, wenn du die Reihenfolge verlierst, weil du in Gedanken versunken warst. Ein Schritt ist schon, sich dessen bewusst zu sein.
- Was auch passiert, komme immer wieder zum Zählen des Ausatmens zurück.
- Beginne die Übung mit fünf oder zehn Minuten, und schaue, ob sie dir gefällt. Wenn das der Fall ist, kannst du die Zeit auf 25 bis 30 Minuten ausdehnen
Quelle: http://www.meditieren-so-gehts.de / Meditation bei Wikipedia.de
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