Midlife Crisis immer früher

Mit der Mislife Crisis, der Krise nach dem Sinn und Zweck des bisherigen Lebens in der Mitte des Lebens, verbindet man eher ein Alter zwischen Ende 40 bis Anfang 50.

Eine Studie fand jetzt jedoch heraus, dass die Midlife Crisis schon häufig mit Mitte 30 beginnt.

Immer mehr Männer geraten inzwischen schon vor der eigentlichen Lebensmitte in die sogenannte Midlife Crisis, die Krise, in der auf dem Zenit des Lebens plötzlich alles in Frage gestellt zu sein scheint.

Schon mit Mitte 30 schlägt diese Art der Depression immer häufiger zu. Der Grund dafür scheint nach Aussagen neuster Studien Stress im Arbeitsleben und in der Beziehung zu sein.

Ein möglicher Grund dafür, dass für viele Männer schon die Dreißiger zu der unglücklichsten Dekade ihres Lebens zählen, ist Stress in Arbeit und Beziehung, so behaupten die Auftraggeber der Studie, die Beziehungsratgeber-Agentur „Relate“.

Für die aktuelle Studie wurden 2000 Menschen befragt. Dabei gaben 21 Prozent der Männer und Frauen zwischen 35 und 44 an, sich einsam zu fühlen, ebenso viele gaben an, dass Beziehungsprobleme und Arbeitsstress sie bedrückten.

Als Gründe für die Depression wurden dabei lange Arbeitszeiten, Streit mit dem Partner oder auch Probleme beim Aufteilen der Aufgaben im Haushalt angegeben. Ebenfalls als ein häufiger Grund wurde in diesem Zusammenhang auch schlechter Sex angegeben.

Durchschnittlich jeder fünfte der 2000 Befragten fühlte sich laut der aktuellen Umfrage mehr mit den Freunden verbunden, als mit der eigenen Familie, wobei sich aber auch jeder vierte Befragte mehr Zeit für seine Familie wünschte.

Häufige Folge der Midlife Crisis ist dann die Absage an die bisherigen Lebensstrukturen und sich neu zu orientieren.

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