Mit der Antibabypille gegen Haarausfall

Die meisten Männer fürchten sich vor dem altersbedingten Haarausfall. Helfen soll ein Shampoo mit zugesetzter Antibabypille. Doch Ärzte warnen vor dem Trend, denn die Methode könnte zwar erfolgreich sein, birgt jedoch auch gefährliche Risiken.



Auch wenn das Antibabypillen-Shampoo als Wunderwaffe bei Haarausfall verlockend klingt, drohen doch gefährliche Nebenwirkungen.

Auch wenn das Antibabypillen-Shampoo als Wunderwaffe bei Haarausfall verlockend klingt, drohen doch gefährliche Nebenwirkungen.

Mit Hormonen gegen die Glatze

Einfach ein paar Antibabypillen im Shampoo auflösen und schon sollen die Haare wieder sprießen. Im Internet wird dieses vermeintliche Heilmittel gegen Haarausfall heiß diskutiert und soll laut einiger Anwender auch dafür sorgen, dass die Haare wieder voller aussehen. Das Pillen-Shampoo kann rein wissenschaftlich gesehen auch wirken, solange die genutzte Pille speziell gegen männliche Hormone eingesetzt wird. Wenn der Haarausfall beim Mann hormonell bedingt ist, könnte das Shampoo die Haare wieder wachsen lassen. Jedoch müssen die Inhaltsstoffe der Pille bis unter die Kopfhaut reichen. Das birgt aber auch einige Gefahren.

 

Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen

Die Hormone der Antibabypille können im Körper des Mannes laut Joachim Schneider, einem Hautarzt aus Augsburg, Stimmungsschwankungen, Fettleibigkeit oder sogar Brustwachstum auslösen. Des Weiteren kann auch der Sexualtrieb gestört werden. Es ist ebenfalls nicht ganz klar, inwieweit die Inhaltsstoffe der Pille mit dem Shampoo reagieren und sich eventuelle gesundheitsgefährdende Verbindungen, die die Kopfhaut reizen, bilden.

 

Lieber Haare transplantieren

Die Antibabypille im Shampoo ist aus diesem Grund keine gute Lösung bei Haarausfall. Lassen Sie sich lieber von einem Arzt beraten und informieren Sie sich über Haarwuchsmittel mit Minoxidil oder Finasterid, die im Gegensatz zu den Hormonen, kaum Nebenwirkungen haben. Bei wenig und begrenztem Haarausfall kann auch eine Haartransplantation helfen, die heutzutage auch schon in Spezialkliniken im Ausland angeboten werden und so nicht mehr so teuer sind wie noch in der Vergangenheit. Eine gute Adresse ist zum Beispiel die Türkei, die sich in den letzten Jahren auf dem Gebiet der Haartransplantationen besonders stark weiter entwickelt hat.  Mehr Informationen finden Sie auch unter www.haartransplantationtuerkei.com. Besonders in Istanbul befinden sich einige sehr gut ausgebildete Haarchirurgen, die Ihnen ganz ohne hormonelle Nebenwirkungen zu mehr Haar verhelfen können. Sollte es übrigens auf dem Kopf prächtig sprießen, der Bart aber einfach nicht wachsen, gibt es in der Türkei auch Hilfe. Denn die Eigenhaar-Transplantation wird von Schönheitschirurgen auch zum Schnurrbart-Einpflanzen genutzt.



 

Bild: Ilya Andriyanov/shutterstock.com



 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.