Mit dem Rauchen aufhören – diese Tricks helfen

Viele nehmen es sich für das neue Jahr vor: Endlich aufhören mit dem Rauchen. Wie eine Statistik für gute Vorsätze 2011 verrät, wollen das etwa 12% der Befragten.

Mehr als doppelt so viele wollen abnehmen und mehr als dreimal so viele wollen sogar Stress vermeiden oder abbauen. Warum ist die Prozentzahl also so niedrig, die mit dem Rauchen aufhören will?

Bereits 2010 gaben etwa 74% der Einwohner der Bundesrepublik an, Nichtraucher zu sein, was im Gegensatz zu 2009 einem ganzen Prozentpunkt an Zuwachs entspricht. Und seit 1996 ist ein klarer Trend zu erkennen, dass die Raucherzahlen generell zurück gehen. Doch wie kann man das schaffen?

Auf keinen Fall sollte man einen absoluen Rauchstopp von heute auf morgen versuchen – dies schaffen etwa nur 3 bis 5 % und die Gefahr des Rückfalls ist viel zu groß. Eine stufenweise Verringerung des Konsum jedoch ist wesentlich erfolgversprechender.
Hier stellen wir drei Möglichkeiten vor, die Sie beim Aufhören unterstützen:

Mit dem Pflaster zum Erfolg
Da sich das Gehirn an eine regelmäßige Dosis an Nicotin gewöhnt hat, treten die berühmten Entzugserscheinungen auf, wenn der Konsum ausbleibt. Mit einem speziellen Pflaster, das auf die Haut geklebt wird, nimmt der Körper über den Tag hinweg kontinuierliche Dosen an Nicotin auf. Es empfiehlt sich vor allem für Raucher mit einem regelmäßigen Rauchverhalten. Vor dem Schlafengehen wird es einfach wieder abgezogen.
Es ist mit verschiedenen Stärken erhältlich. Je nach Rauchverhalten fängt man mit einer der Stufen an. Um den Körper nun schrittweise vom Nicotin zu entwöhnen, wechselt man etwa alle 6 bis 8 Wochen zur nächst schwächeren Stufe. Für die meisten Raucher reicht eine Entwöhnungszeit von etwa 3 Monaten vollkommen aus.

Hilfe „nur“ durch Kaugummikauen?
Nun, nicht ganz. Es ist kein normaler Kaugummi, auch wenn er trotzdem fruchtig schmecken mag. Der Kaugummi enthält Nicotin, dass durch das Kauen gelöst und durch die Mundschleimhaut aufgenommen wird.
Für eine Entwöhnung wird pro Stunde ein Kaugummi gekaut. Man kaut solange, bis ein pfeffriger Geschmack entsteht und legt ihn dann zwischen Zähne und Wange, damit er wirken kann. Nach etwa einer halben Stunde nimmt man ihn wieder heraus. 8 bis 12 Kaugummis am Tag sollten ausreichen. Über einen Zeitraum von etwa 3 Monaten wird nun der Konsum verringert.

Rauchen und doch nicht Rauchen – Der Inhaler
Diese spezielle „Zigarette“ hilf Ihnen gleich in zweifacher Hinsicht, denn sie mindert einerseits das Rauchverlangen und die Entzugserscheinungen spürbar und gibt den Händen etwas zu tun.

In das Mundstück wird eine kleine Patrone mit medizinischem Nicotin gesteckt. Durch das gewohnte Ziehen wird das Nicotin nun über die Lunge oder die Mundschleimhaut aufgenommen, allerdings ohne die etwa 4000 zusätzlichen und schädlichen Stoffe von herkömmlichen Zigaretten. Sie erziehlt damit etwa 30% des Nicotingehalts eines normalen Glimmstängels im Blut.

Eine Patrone reicht für etwa 3 bis 4 Anwendungen und die Einsatzzeit liegt auch hier wieder bei etwa 3 Monaten. Das schrittweise Verringern der Patronen pro Tag führt somit zum gewünschten Rauchstopp.

Finden Sie hier noch mehr hilfreiche Informationen und Tipps, um mit dem Rauchen aufzuhören

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